Berufsschüler häufig in Unfälle verwickelt
FRAGE: Herr May, welche Erfahrungen hat der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Oldenburg mit jungen Autofahrern im Straßenverkehr gemacht?
MAY: Erfahrungsgemäß sind es in erster Linie Fahranfänger, die unerfahren und leichtsinnig sind und sich im Auto nicht anschnallen. Aber gerade die Berufsschüler bilden bei uns eine besondere Gruppe. Auf dem versicherten Weg zur Berufsschule und zurück verursachen sie viele Unfälle. Zwar geschehen in dieser Gruppe nicht die meisten Unfälle, aber oft sehr schwerwiegende. Jedes Jahr verursachen Berufsschüler, die bei uns versichert sind, drei bis fünf sehr schwere Verkehrsunfälle. Ein Berufsschullehrer hat mir mal erzählt, dass im Schnitt jedes Jahr einer seiner Schüler bei einem Verkehrsunfall – privat wie auf dem Schulweg – ums Leben kommt.
FRAGE: Der Verband veranstaltet dieses Jahr erneut ein Präventionsprojekt für Berufsschüler. Was tun Sie dort konkret?
MAY: Wir schreiben dieses Jahr einen Präventionspreis gezielt für Berufsschüler aus. Sie sollen Ideen zum Thema Sicherheitsgurt entwickeln. Der Sicherheitsgurt feierte soeben sein 50-jähriges Bestehen, da bietet sich das Thema an. Wie die Berufsschüler diese Thematik in konkrete Projekte umsetzen, ist ihnen überlassen. Was zählt, ist die kreative Idee.
FRAGE: Was versprechen Sie sich denn von dem Projekt?
MAY: Die Berufsschüler sollen darüber nachdenken, was im Straßenverkehr passieren kann. Es soll aufgezeigt werden, dass ein minimaler Aufwand – nämlich das Angurten – eine maximale Wirkung erzielen kann. Durch den Sicherheitsgurt kann womöglich der tödliche Ausgang eines Unfalls verhindert werden. Es gibt also kein effektiveres Rückhaltesystem im Straßenverkehr.
- Gegen 14 Uhr haben bisher unbekannte Täter am Donnerstag die Filiale derm Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) in Altenoythe (Kreis Cloppenburg) überfallen. Der oder die Täter konnten mit einer unbekannten Menge Bargeld flüchten.mehr
- An diesem Wochenende fallen alle Fußballspiele der Senioren, Frauen und Junioren auf Bezirks- und Kreisebene im Bezirk Weser Ems aus. Das teilte der Vorsitzende des Bezirksspielausschusses Werner Busse (Cloppenburg) am Donnerstag mit.mehr
- Giftiges Kohlenmonoxid aus einem nicht genehmigten Ölofen hat zum Tod ein Geschwisterpaares in Hüven (Emsland) geführt. Die 69 Jahre alte Frau und ihr 75 Jahre alter Bruder hatten den nicht genehmigten Ofen im Keller offenbar wegen der extremen.mehr
- Mit einem Freispruch von allen Vorwürfen ist am Mittwoch vor dem Amtsgericht ein spektakuläres Verfahren gegen eine 43 Jahre alte Frau zu Ende gegangen. Die Staatsanwaltschaft hatte ihr Vortäuschen von Straftaten in 21 Fällen vorgeworfen.mehr
- Der nach dem Tod mehrerer Frühchen im Klinikum Bremen-Mitte entlassene Chefarzt Hans-Iko H. hat am Donnerstag vor dem Untersuchungsausschuss seine Aussage verweigert. Sein ihn begleitender Anwalt begründete dies mit dem laufenden Ermittlungsverfahren gegen seinen Mandaten und der Tatsache, dass H.mehr



