Kritik von Linken an Grotelüschen
Ermittlungen Ehemann nicht betroffen
Wildeshausen - Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Oldenburg gegen den Schlachtbetrieb „Geestland Putenspezialitäten“ in Wildeshausen richten sich nicht gegen Garlich Grotelüschen, den Ehemann der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen.
Wie diese Zeitung am Donnerstag berichtete, hatten Ermittler im August den Betrieb durchsucht und Unterlagen sichergestellt, wie die Staatsanwaltschaft bestätigte. Der Vorwurf an Verantwortliche des Unternehmens: Im Betrieb sollen bulgarische Leiharbeitnehmer illegal beschäftigt worden sein. Garlich Grotelüschen ist über sein Unternehmen an der Geestland GmbH&Co.KG beteiligt. Er sehe keinen Grund, seine Beteiligung an „Geestland“ aufzugeben, erklärte Garlich Grotelüschen am Donnerstag. „Ich sehe keine Veranlassung dazu, jetzt was zu machen. Wir müssen erstmal abwarten, was die Staatsanwaltschaft ermittelt“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Er kenne die Vorwürfe nicht.
Kreszentia Flauger (Wildeshausen), Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im niedersächsischen Landtag, erklärte am Donnerstag dazu: „Über den letzten Skandal um Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen ist nicht einmal richtig Gras gewachsen, da werden schon die nächsten Vorwürfe gegen die Ministerin, deren Familie sich gewinnbringend in der Fleischindustrie betätigt, erhoben.“
- Zu einer filmreifen Verfolgungsjagd kam es am Dienstagnachmittag im Ortsteil Maadebogen von Wilhelmshaven. Grund war ein vorausgegangener Ladendiebstahl bei einem Verbrauchermarkt in der Sven-Hedin-Straße.mehr
- Werder Bremen hat den Abwehrspieler Assani Lukimya-Mulongoti von Fortuna Düsseldorf verpflichtet. Der 26-Jährige unterschrieb nach Angaben des Fußball-Bundesligisten am Mittwoch einen Vertrag bis 2015.mehr
- Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner (FDP) hat den Bau einer neuen Küstenschutzmauer auf der ostfriesischen Nordseeinsel Baltrum gestartet.
„Die Sturmfluten der Jahre 2006 und 2007 haben an der alten Bauwerkssubstanz deutliche.mehr
- Ein Vater aus Osnabrück soll seinen vier Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt haben. Gegen den 34-Jährigen hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch Anklage erhoben, wie ein Sprecher mitteilte.
Der Mann soll das Baby Mitte Februar so stark.mehr
- Die Entlassung des Chefarztes der Bremer Frühchenstation nach der tödlichen Infektionswelle im vergangenen Jahr ist nicht rechtens. Das Arbeitsgericht erklärte am Mittwoch die Kündigung von Hans-Iko Huppertz für unwirksam.mehr


