Oldenburg: Millionenschaden nach Feuer bei Bundeswehr
Ein ausgebrannter Lkw der Bundeswehr steht am Mittwoch auf dem Gelände des Verpflegungslagers der Bundeswehr in Osternburg. BILD: Lukas Lehmann 
Oldenburg - Bei einem Großbrand ist in der Nacht zu Mittwoch in Oldenburg-Osternburg ein Verpflegungslager der Bundeswehr zerstört worden. In dem Gebäude waren u.a. Einmannpackungen (EPa) für die Verpflegung der Soldaten in Afghanistan gelagert.
Nach Schätzungen der Bundeswehr entstand bei dem Brand auf dem Gelände an der Kampstraße ein Schaden von mindestens einer Million Euro entstanden. Die kurz vor 2 Uhr alarmierte Feuerwehr war bei eisiger Kälte mit rund 70 Leuten bis ca. 7 Uhr im Einsatz.
Zunächst hatten zwei vor dem Lager abgestellte Sattelzüge gebrannt. Brandstiftung gilt nach Polizeiangaben als wahrscheinlich. Die Flammen griffen dann auf das knapp 1400 Quadratmeter große Gebäude des Verpflegungsamts der Bundeswehr über.
Die Polizei richtete eine zehnköpfige Ermittlergruppe ein, um die Brandursache zu klären. Ein technischer Defekt sei ebenso möglich wie Brandstiftung. In der Halle und in den beiden Lastwagen waren Lebensmittel, die zu Kasernen und Schiffen der Marine in Norddeutschland gebracht werden sollten, wie ein Mitarbeiter des Verpflegungsamtes sagte.
Die beiden Lkw hätten am Mittwoch die Ware ausliefern sollen. Die Verpflegung der Soldaten sei aber nicht gefährdet. Der Brand betreffe nur einen Teil der Lagerfläche.
Aufgabe des Amtes in Oldenburg ist es, große Mengen an Verpflegung zu beschaffen, die an Truppenküchen im Inland und teils auch an die Soldaten im Auslandseinsatz etwa in Afghanistan geliefert werden.
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