Oldenburg: Polizei geht von Anschlag auf Bundeswehr aus
Feuer Bundeswehr lässt Halle ab Montag abreißen – 1,5 Millionen Euro Schaden
Ortstermin (von links): Staatssekretär Thomas Kossendey informierte sich am Freitag bei Amtsleiterin Uta Sinteck und Kriminaldirektor Heinz Hensel über den Stand der Ermittlungen. BILD: Kai Niemann 
von Rainer Dehmer
Oldenburg - Zwei Tage nach dem Lagerhallen-Brand bei der Bundeswehr hat sich die Polizei am Freitag auf eine Ursache festgelegt: Die Ermittler sind sich nun sicher, dass Brandstifter das Feuer gelegt haben. Zunächst seien die beiden Lastwagen vor der Halle angezündet worden. Die Flammen hätten dann auf das Gebäude übergegriffen. „Ob die Tat einen politischen Hintergrund hat, steht derzeit noch nicht fest“, sagte Polizeisprecher Markus Scharf.
Einzelheiten zum derzeitigen Untersuchungsergebnis wollte er aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen. Er bestätigte allerdings, dass es eine Beschädigung gibt an dem Zaun, der das Gelände des Verpflegungsamtes am Gasweg/Ecke Kampstraße umgibt. Es sei aber noch nicht geklärt, ob die Beschädigung mit der Tat in Zusammenhang stehe.
Bei dem Brand in der Nacht zu Mittwoch war die mit haltbaren Lebensmitteln gefüllte Halle ausgebrannt. Die Bundeswehr korrigierte die Schadenshöhe Freitag nach oben. „Wir gehen von knapp 1,5 Millionen Euro aus“, sagte Verteidigungs-Staatssekretär Thomas Kossendey. Der CDU-Politiker machte sich am Nachmittag ein Bild von der Brandruine. Zudem besprach er sich mit Uta Sinteck, Leiterin des Verpflegungsamtes, über das weitere Vorgehen. „Mein Dank gilt den Mitarbeitern, die durch ihren sofortigen Einsatz dafür gesorgt haben, dass die Auswirkungen auf die Verpflegungslieferung nicht so gravierend waren, wie man es hätte befürchten können“, so Kossendey.
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An diesem Montag soll mit dem Abriss der ausgebrannten Halle begonnen werden. Der Zeitpunkt für einen Neubau steht noch nicht fest.
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