Grüne befürworten längeres gemeinsames Lernen
Kommunalwahlen Kandidaten benannt – Für Integrierte Gesamtschule in Zetel – Aktiver Part gewünscht
Wilhelm Wilken, Jürgen Konrad, Bernd Janssen und Stefan Martens kandidieren für den Zeteler Rat. BILD: Hans Begerow 
Zetel - Vier Kandidaten treten für die Grünen in Zetel zur Kommunalwahl an. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kreismitgliederversammlung wollen Ratsmitglied Wilhelm Wilken (52) sowie Bernd Janssen (54), Jürgen Konrad (57) und Stefan Martens (34) für die Grünen antreten.
Die Kandidatur der vier Zeteler ist verbunden mit Wilkens Hoffnung, in der nächsten Ratsperiode für die Grünen nicht allein dem Rat anzugehören, sondern mindestens Fraktionsstärke (zwei Mandate oder mehr) zu erreichen. „Wir sind optimistisch , einen aktiven Part zu spielen und mitzugestalten“, sagte Wilken.
Die Zeteler Grünen böten verschiedene Charaktere mit verschiedenen beruflichen Hintergründen an. Während Wilken als Sozialarbeiter arbeitet, ist Janssen Finanzbeamter, Konrad Diplom-Ingenieur, Martens Tischler und Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen. Wilhelm Wilken will auch für den Kreistag kandidieren.
Ein Programm haben die Grünen auch für Zetel vorgelegt. Sie kritisieren, dass die Gemeinde über Fördervereine Mini-Jobber in den kommunalen Kindergärten anstellt (für das Frühstück und Mittagessen). Diese Beschäftigten sollten künftig bei der Gemeinde angestellt sein.
Die Grünen lehnen auch die kürzlich beschlossene Erhöhung der Kindergartenbeiträge als nicht sozial ab. Stattdessen sollten bei der Gebührenordnung hohe Einkommen stärker belastet werden. Die Jugendsozialarbeit solle intensiviert werden. Auch die Jugendlichen in Neuenburg und in den Außenbereichen sollten von einer Art „Jugendzentrum auf Tour“ profitieren. Es solle ein weiterer Jugendsozialarbeiter eingestellt werden. Eine weitere Forderung gilt der Barrierefreiheit. Die solle gelten für alle gemeindeeigenen Gebäude – und zwar durch den Haupteingang, wie Wilken fordert. Eine neue Begegnungsstätte auf Gemeindekosten lehnen die Grünen dagegen ab. „Wir wollen Begegnungen ermöglichen, aber die gegebenen Möglichkeiten dafür nutzen“, so Wilken. Auch fordern die Grünen weitere Maßnahmen der Verkehrsberuhigung, Ausweichverkehre in der Hasenweide, Danziger Straße oder im Ostpreußenweg seien zu vermeiden. Zum Thema Schule: Die Grünen befürworten längeres gemeinsames Lernen. Einer Integrierten Gesamtschule in Zetel ständen die Grünen positiv gegenüber. „Das soll auf lange Sicht in diese Richtung gehen.“ Bei einer möglichen Aufgabe des Schulstandorts in Bohlenberge sei darauf zu achten, dass die Entwicklung des Standorts Zetel kindgerecht geschehe.
- Zu einer filmreifen Verfolgungsjagd kam es am Dienstagnachmittag im Ortsteil Maadebogen von Wilhelmshaven. Grund war ein vorausgegangener Ladendiebstahl bei einem Verbrauchermarkt in der Sven-Hedin-Straße.mehr
- Werder Bremen hat den Abwehrspieler Assani Lukimya-Mulongoti von Fortuna Düsseldorf verpflichtet. Der 26-Jährige unterschrieb nach Angaben des Fußball-Bundesligisten am Mittwoch einen Vertrag bis 2015.mehr
- Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner (FDP) hat den Bau einer neuen Küstenschutzmauer auf der ostfriesischen Nordseeinsel Baltrum gestartet.
„Die Sturmfluten der Jahre 2006 und 2007 haben an der alten Bauwerkssubstanz deutliche.mehr
- Ein Vater aus Osnabrück soll seinen vier Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt haben. Gegen den 34-Jährigen hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch Anklage erhoben, wie ein Sprecher mitteilte.
Der Mann soll das Baby Mitte Februar so stark.mehr
- Die Entlassung des Chefarztes der Bremer Frühchenstation nach der tödlichen Infektionswelle im vergangenen Jahr ist nicht rechtens. Das Arbeitsgericht erklärte am Mittwoch die Kündigung von Hans-Iko Huppertz für unwirksam.mehr


