Marschwegstadion in Oldenburg wird saniert
Laufbahn wird erneuert – Bauvorbereitende Arbeiten – Vollautomatische Beregnungsanlage
Schweres Gerät: Ein Bagger legt die provisorische Schotter-Baustraße vor dem Marschweg-Stadion an. BILD: Thomas Husmann 
von Thomas Husmann
Oldenburg - Im Marschwegstadion selbst herrscht zwar noch relative Ruhe. Lediglich eine neue Lautsprecheranlage wird in dieser Woche unter dem Tribünendach montiert, doch auf dem Vorplatz des Stadions und der Zufahrt zu den Nebenplätzen regieren bereits die Baumaschinen. Die Sanierung der maroden Laufbahn steht unmittelbar bevor.
Zwei Mitarbeiter des Bauunternehmens Strabag-Sportstättenbau aus Dortmund sind in diesen Tagen damit beschäftigt, den schweren Arbeitsgeräten den Weg ins Stadion zu ebnen. Und dafür werden zum Schutz der Pflasterung 400 Kubikmeter Schotter über eine zuvor ausgelegte Fliesbahn verteilt. Zehn Euro kostet der Kubikmeter.
Die eigentlichen Sanierungsarbeiten beginnen erst am Dienstag nach Pfingsten. Dann wird die rissige und wellige Laufbahn von Baggern entfernt. Darunter werden die Arbeiter auf Asphalt und Hochofenschlacke stoßen – Material, das ausgekoffert und abtransportiert werden muss. Und was die Arbeiter darunter erwartet, ist relativ ungewiss. Das Marschwegstadion steht auf einer ehemaligen Mülldeponie.
Sind diese Arbeiten abgeschlossen, werden der Untergrund und die Laufbahn neu aufgebaut. Dazu gehört auch ein neues Entwässerungssystem, für das unter den Nebenplätzen ein 600 Kubikmeter Wasser fassendes Auffangbecken gebaut wird, damit das von der Laufbahn und dem Tribünendach ablaufende Regenwasser nicht ungebremst in die benachbarte Hausbäke fließt und durch den Schlossgarten Richtung Innenstadt schießt.
Dass die Arbeiten an der Entwässerungsanlage schon jetzt parallel zur Laufbahnsanierung beginnen können, ist dem Entgegenkommen des VfB Oldenburg zu verdanken. Der Verein verzichtete darauf, seine beiden letzten Heimspiele der Saison (gegen TSV Ottersberg und Teutonia Uelzen) im Marschwegstadion auszutragen.
Gespielt wird im Sportpark Dornstede. Die neue Laufbahn soll den Leichtathleten Ende September zur Verfügung stehen. Die Kosten belaufen sich auf 1,17 Millionen Euro.
Und auch für den Platzwart des Marschwegstadions brechen bessere Zeiten an: Der Hauptplatz bekommt eine vollautomatische Beregnungsanlage. Zukünftig muss Klaus Steenemann nicht mehr mitten in der Nacht aufstehen, um das Wasser nach der Beregnung abzustellen.
- Zu einer filmreifen Verfolgungsjagd kam es am Dienstagnachmittag im Ortsteil Maadebogen von Wilhelmshaven. Grund war ein vorausgegangener Ladendiebstahl bei einem Verbrauchermarkt in der Sven-Hedin-Straße.mehr
- Werder Bremen hat den Abwehrspieler Assani Lukimya-Mulongoti von Fortuna Düsseldorf verpflichtet. Der 26-Jährige unterschrieb nach Angaben des Fußball-Bundesligisten am Mittwoch einen Vertrag bis 2015.mehr
- Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner (FDP) hat den Bau einer neuen Küstenschutzmauer auf der ostfriesischen Nordseeinsel Baltrum gestartet.
„Die Sturmfluten der Jahre 2006 und 2007 haben an der alten Bauwerkssubstanz deutliche.mehr
- Ein Vater aus Osnabrück soll seinen vier Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt haben. Gegen den 34-Jährigen hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch Anklage erhoben, wie ein Sprecher mitteilte.
Der Mann soll das Baby Mitte Februar so stark.mehr
- Die Entlassung des Chefarztes der Bremer Frühchenstation nach der tödlichen Infektionswelle im vergangenen Jahr ist nicht rechtens. Das Arbeitsgericht erklärte am Mittwoch die Kündigung von Hans-Iko Huppertz für unwirksam.mehr




