BüPPEL, 29. Juni 2011


Wasser hilft Büppels Kickern

Fußballplätze Fraktionen im Rat bekennen sich zu Breitensport


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Der Sportplatz des TuS Büppel wurde repariert. Zum Saisonbeginn soll der Platz wieder bespielbar sein. BILD: Hans Begerow  Bild vergrößern

Dem TuS wurde zunächst einmal mit der Platzreparatur geholfen. Langfristig sieht es nach einer Kunstrasenanlage aus, meinen Mehrheitsgruppe und SDV.

von Hans Begerow

Büppel - Die Mehrheitsgruppe im Rat und die SDV-Fraktion wollen sich für ein zukunftsfähiges Sportplatzkonzept einsetzen. Das erklärten die Sprecher Hergen Eilers (Mehrheitsgruppe CDU, FDP, Grüne) und Rudi Böcker, stellvertretender Fraktionsvorsitzender SDV. Dabei sollten die Kleinsten weiter in Wohnortnähe in ihrem Verein Fußball spielen können. Eilers machte auch klar, dass die Mehrheitsgruppe sich für den Breitensport einsetzt: „Eine Konzentration auf einen Standort, der stark leistungsbezogen orientiert ist, lehnen wir ab. Die Sportstätten sollten möglichst gleichmäßig im Stadtgebiet verteilt sein.“

Über eine Zusammenlegung müsse man nachdenken, um Kosten für die nötige Infrastruktur zu sparen. Die Plätze sollten wegen der wachsenden Bedeutung des ganztägigen Schulbetriebs schulortnah angesiedelt bzw. gehalten werden. Die Aufgabenverteilung zur Nutzung und Pflege müsse eindeutig zwischen Stadt und Verein geregelt werden, fordert die Mehrheitsgruppe weiter.

Höhere Investitionen sollten nur dort getätigt werden, wo ein uneingeschränkter Spielbetrieb und ein langfristiger Bedarf gesichert erscheint. Die Plätze in Obenstrohe, Langendamm, Büppel/Neuenwege und Varel werden zunächst wie bisher weiter betrieben. „Sollten sich Probleme bezüglich des Lärmschutzes ergeben, werden diese einvernehmlich mit den Beschwerdeführern gelöst.“ So sehe die Mehrheitsgruppe keine Veranlassung, an der weiteren Nutzbarkeit des Platzes am Föhrenweg insbesondere für die Jugend zu zweifeln. In Büppel reichten die Kapazitäten nicht aus, um alle vom Verein gemeldeten Mannschaften auf der Anlage am Föhrenweg und in Neuenwege spielen zu lassen. Eine enge Kooperation mit einem anderen Verein könnte Abhilfe schaffen. Allerdings sieht die Mehrheitsgruppe eine Neuanlage an der Arngaster Straße für notwendig an.

Nach Meinung von Rudi Böcker (SDV) ist der TuS Büppel mit seinem Sportplatzproblem „dran“. Er lobte die schnelle Lösung, den vorhandenen Platz am Föhrenweg zu reparieren. „Dass unglücklicherweise ein Teil des Feldes schon gefräst wurde, obwohl noch kein offizieller Auftrag vorlag, hat die Gemüter zusätzlich erhitzt“, gestand Böcker. Hierfür habe sich der Bürgermeister beim TuS Büppel entschuldigt, erinnerte Böcker.

Über ein gemeinsames Modell für alle Vareler Sportplätze müsse nachgedacht werden. Die SDV stehe auch zu der Aussage, dass das vom TuS Büppel vorgebrachte „Vareler-Modell“ für alle Vareler Vereine Vorteile bringen könne. „Wir wünschen uns eine Zusammenarbeit aller Fußballvereine“, bekräftigte auch SDV-Ratsfrau Claudia Rohlfs. Erste Ansätze sehe man in der Zusammenarbeit der beiden Vereine aus Büppel und Obenstrohe. Erforderlich sei eine gemeinsame Jugendarbeit – und für Büppel eine Bewässerungsanlage.

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