Oldenburg: Schauspieler Klaus Koennecke gestorben
Spielten sehr häufig zusammen am Staatstheater: Klaus Koennecke (links) und Darsteller Claus Boysen, der 2007 verstarb; hier in dem Stück „Bockerer“ 2003 BILD: Peter Kreier 
Oldenburg - Der Schauspieler Klaus Koennecke ist, wie erst jetzt bekannt wurde, im Alter von 81 Jahren am Sonntag in Oldenburg gestorben.
Allein am Oldenburgischen Staatstheater war er in mehr als 200 Rollen zu sehen. Die Schauspielerei hat Koennecke von der Pike auf gelernt. Bereits als 17-Jähriger gehörte er zu den Mitbegründern der Oldenburger Jugendbühne. 1948 bestand er die Eignungsprüfung für Schauspiel am Oldenburgischen Staatstheater und erhielt auch gleich mehrere kleinere Rollen.
Klaus Koennecke im Kondolenzbuch
Nach der Hamburger Schauspielschule folgte er dem steinigen Weg aller Anfänger und übernahm etliche Engagements an verschiedenen Bühnen des Landes – von Flensburg bis Regensburg. Beim Blättern im roten Album, in dem er neben Szenenfotos auch die inzwischen vergilbten Rezensionen sorgfältig abgeheftet hat, stieß er vor wenigen Jahren auf Darmstadt.
Da habe er dann seine erste „Vaterrolle” gespielt, sagte er. Da war er gerade 23 Jahre alt. Schließlich führte ihn der Weg 1965 wieder zurück nach Oldenburg, wo er nicht nur 20 Jahre lang Mitglied des Personalrates war, sondern „unzählige” kleinere, mittlere und größere Rollen übernahm.
Koennecke war bis 1998 am Staatstheater angestellt, noch 2005 spielte er eine Nebenrolle in „Das Fest“ von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov. Generalintendant Markus Müller, der sich im Urlaub befindet, sprach am Montag von einem großen Verlust für sein Haus. Koennecke war bis zuletzt ein eifriger Besucher der Vorstellungen.
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