WARDENBURG, 29. August 2011


Wardenburger Teams verpassen Plätze auf Treppchen

Meisterschaft WTV-Jungen werden Vierter – Mädchen auf Rang sechs – Großes Lob für Organisation


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Gaben alles: die U-18-Mädchen des Wardenburger TV um Marleen Schmertmann. Sie wurden Sechste. BILD: Lars Pingel  Bild vergrößern

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Wardenburg - Ein Medaillenrang blieb den U-18-Faustballerinnen und -Faustballern des Wardenburger TV verwehrt. Die Mädchen beendeten das Turnier auf Rang sechs, die Jungen wurden Vierte. Würden während einer Deutschen Meisterschaft auch Medaillen für die Organisation vergeben, der WTV hätte die goldenen erhalten. „Großer Dank an die Organisatoren“, sagten die Schirmherren des Turniers, Landrat Frank Eger und NWZ -Chefredakteur Rolf Seelheim, ehe sie die Siegerpokale an die Deutschen Meister Ahlhorner SV (Mädchen) und TV Wünschmichelbach (Jungen) überreichten. „Faustball ist ein schöner Sport, der noch mehr Zuschauer verdient hätte“, sagte Rolf Seelheim.

Beide WTV-Mannschaften hatten während des Turniers, das am Sonnabend und Sonntag auf „ihren“ Plätzen am Everkamp ausgetragen wurde, die Medaillen durchaus in Reichweite. Die Jungen waren mit einer starken Vorrunde sogar zu einem der Favoriten geworden. Sie gewannen am Sonnabend alle Partien mit 2:0. Durch die Erfolge über den Leichlinger TV (11:8, 11:8), den TB Oppau (11:7, 11:7), die Berliner TS (11:6, 11:7) und den TV Augsburg (11:8, 11:5) waren sie Gruppensieger geworden und so direkt ins Halbfinale eingezogen.



In der Vorschlussrunde traf der WTV am Sonntag auf den TV Vaihingen/Enz – und konnte nicht an die Form vom Vortag anschließen. „Wir sind nicht ins Spiel gekommen“, sagte Trainer Torsten Büsselmann. Auf dem vom Regen aufgeweichten Platz hatten seine Spieler vor allem Probleme mit dem Vorspiel. Mit 4:11 ging der erste Satz verloren. Im zweiten spielten die Wardenburger zwar besser, unterlagen aber dennoch mit 12:14. So blieb das Spiel um Platz drei. „Die Luft war raus“, erklärte Büsselmann das 7:11, 4:11 gegen den SV Armstorf.

Die WTV-Mädchen, die mit den jüngsten Spielerinnen aller Teams antraten, zogen am Sonnabend nach zwei Siegen und zwei Niederlagen dank des besseren Satzverhältnis als Dritter in die Partie um den Halbfinaleinzug ein. Dort lieferten sie am Sonntag gegen Ahlhorn eine ganz starke Leistung ab. Trotzdem verloren sie mit 1:2 (11:9, 7:11, 6:11). Die Partie um Rang fünf gegen den VfL Kirchen endete mit einem 6:11 und 9:11. „Wir sind unter die besten Sechs in Deutschland gekommen. Darauf können wir stolz sein“, sagte Trainer Carsten Twiestmeyer. „Wir waren das jüngste Team, einige könnten sogar noch in der U 14 spielen.“

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