Funke: Extrasitzung das Vernünftigste
Kommunalwahl Gründe für Anfechtung
Varel - Ratskandidat Karl-Heinz Funke (Zukunft Varel) hält eine Abberufung des Gemeindewahlleiters vor der Kommunalwahl für dringend geboten. Schon allein um die Wahl nicht anfechtbar zu machen, sei eine Abberufung des Bürgermeisters Gerd-Christian Wagner vor der Kommunalwahl am Sonntag nötig, sagte Funke der NWZ . Wagner hatte seine Abberufung als Gemeindewahlleiter vor der Kommunalwahl beantragt, der Rat entscheidet darüber in einer Extrasitzung am Sonnabend, 10. September , 9 Uhr, Rathaus Windallee(die NWZ berichtete).
„Schon um die Anfechtungsgründe zu minimieren, muss der Rat sich mit der Sache befassen. Ich gehöre nicht zu denen, die eine Wahl anfechten wollen. Aber jeder Wahlberechtigte könnte die Wahl anfechten“, sagte Funke.
„Zufrieden kann man mit der ganzen Sache nicht sein“, sagte Funke zu den kritischen Äußerungen von Bürgermeister Gerd-Christian Wagner zu seiner Kandidatur. Er sehe darin auch keine Steilvorlage für seine Wählergruppe. „Mir gefällt die ganze Geschichte nicht, weil es nicht gut für die Stadt ist“, sagte Funke. Dass ein Wahlleiter wegen kritischer Äußerungen über einen Kandidaten abberufen wird, sei ein einmaliger Vorgang. „Die Abberufung ist das einzig Vernünftige“, so Funke.
Der Landkreis, die untere Kommunalaufsichtsbehörde, hatte der Stadt zwei Alternativen vorgeschlagen. Die erste wäre eine Sondersitzung des Rates (zu der es jetzt kommt). Die zweite wäre eine öffentliche Erklärung des Gemeindewahlleiters, dass er einen Antrag auf Abberufung stellt, bis dahin seine Geschäfte ruhen lässt und die Aufgaben des Wahlleiters ausschließlich von seinem Vertreter Dirk Heise wahrgenommen werden. So hatte es Wagner nach Bekanntwerden der umstrittenen Äußerungen zunächst auch gehalten. Eine Absetzung des Wahlleiters durch die Kommunalaufsicht sei nicht zulässig, da die Wahlleitung gemäß den Grundsätzen einer freien Wahl unbeeinflussbar sei.
Bodo Jackst, 26340 Zetel OT Collstede
Ziegeleistrasse
Damit fangen wir doch bitte hier nicht an - und an jeder anderen Stelle auch nicht - den berechtigt oder unberechtigt Angegriffenen die Möglichkeit zu versagen, ihre Sicht der Dinge darzulegen. Soll etwa der Umstand, daß jemand "umstritten" ist, dazu führen, daß er sich nicht mehr öffentlich äußern oder betätigen darf?
Wer solche Forderungen stellt, ist offenbar in der Demokratie nicht richtig angekommen!
Nicht jeder wird meine Meinung teilen wollen, das zeigt sich insbesondere am Sonntag, wird er doch wahrscheinlich 20 - 25 % der Stimmen für sich kassieren ...
-------------------
Rudolf Behrens, Varel
info@BSE-GmbH.de
04451 - 83355
- Die Probe war sehr gut gelaufen, der Auftritt selbst verlief weniger erfolgreich: Wolfgang Wewer ist bei der ZDF-Quizshow „Rette die Million“ am Mittwochabend leer ausgegangen. Der Friesoyther, der als Kapitän die Fähre nach Spiekeroog fährt, war mit seinem Kollegen Ulrich Köllmann bei Quizmaster Jörg Pilawa angetreten, um eine Million Euro zu gewinnen.mehr
- „Das ist eine üble Abzocke.“ Horst Meyer steht am Mittwochvormittag an der Avia-Tankstelle in Bookholzberg und schimpft. Gerade hat er Diesel getankt – für 1,53 Euro pro Liter.
Der gebürtige Huder lebt seit 30 Jahren in der Schweiz und ist aus familiären Gründen wieder in der Region.mehr
- Das Sterben kleiner Dorfläden erscheint wie eine logische Konsequenz aus dem Aufleben großer Discounter. Die Großen kommen, und die Tage der Kleinen sind gezählt. Doch ein Kaufhaus in einem kleinen Dorf in der nördlichen Wesermarsch trotzt dieser Logik.mehr
- Der Bremer Bahnhofsvorplatz bekommt ein neues Gesicht. Auf einer fast 5600 Quadratmeter großen Fläche sollen bis 2014 zwei sieben Stockwerke hohe Gebäude entstehen, teilte Bausenator Joachim Lohse (Grüne) am Mittwoch mit.mehr
- Die Proteste gegen die von dem Fleischkonzern Danish Crown an seinem Standort in Essen (Landkreis Cloppenburg) geplante Sonntagsarbeit verschärfen sich. Nachdem die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) und Gewerkschaften für Sonntag, 26.mehr


