Ruzicka, Brahms und Pettersson in der Weser-Ems-Halle
Anlässlich des 100. Geburtstag des schwedischen Komponisten Allan Pettersson am 19. September erklingt dessen siebte Sinfonie in der Oldenburger Weser-Ems-Halle. Pettersson beschritt mit seiner Musik Wege abseits der Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Ausgehend von der sinfonischen Tradition der Spätromantik entwickelte er aber ein eigenständiges Idiom, das große Expressivität mit schroffen, mitunter kantigen Klangballungen und Orchesterausbrüchen verbindet. Das Konzert wird dirigiert von Peter Ruzicka, der sich als Komponist, Intendant – unter anderem der Hamburgischen Staatsoper, der Salzburger Festspiele und der Münchener Biennale – und Dirigent einen Namen gemacht hat. Ruzicka gilt als ausgesprochen Pettersson-Spezialist, der mit seinen vier Orchesterskizzen sein persönliches „Requiem für Allan Pettersson“ komponiert hat. Ergänzt wird das Programm durch das Violinkonzert von Johannes Brahms. Solist ist der in New York lebende deutsche Geiger Axel Strauss (Bild). Es gibt zwei Aufführungen: am Sonntag, 18. September, 11.15 Uhr, und Montag, 19. September, 19.30 Uhr. 30 Minuten vor Konzertbeginn gibt es eine kurze Einführung.
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