OLDENBURG, 27. Januar 2012


Einbruchserie in Oldenburg: Zwei 18-Jährige in Haft

Kriminalität Ermittlungen gegen sechs Beschuldigte – Polizei durchsucht Wohnungen – Beute im Wert von 20 000 Euro


Der Gruppe werden zwölf Einbrüche im Stadtgebiet vorgeworfen. Alle Beschuldigten sind bereits früher durch Straftaten aufgefallen.

von Rainer Dehmer

Oldenburg - Die Polizei ermittelt gegen sechs junge Männer, die seit September 2011 mindestens zwölf Einbrüche und einen Überfall auf einen Kiosk begangen haben sollen. Alle seien bereits einschlägig in Erscheinung getreten. Zwei 18-Jährige sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Sie waren am Mittwoch festgenommen worden.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, führten intensive Ermittlungen auf die Spur der Gruppe der 18- und 19-Jährigen. Am Mittwochmorgen schlugen die Ermittler zu. Gegen 6 Uhr wurden sechs Wohnungen (fünf in der Stadt Oldenburg und eine im Landkreis Oldenburg) zeitgleich durchsucht. Beteiligt daran waren auch Beamte der Bereitschaftspolizei.

Nach Auskunft von Polizeisprecher Markus Scharf konnten verschiedene Elektroartikel sichergestellt werden. Fotokameras, Handys und Laptops fanden sich in den einzelnen Wohnungen. Aus welchen Einbrüchen die Sachen stammen, ist noch zu klären.

Die vorgeworfenen Einbrüche soll die Gruppe in der Stadt Oldenburg begangen haben. Den Angaben zufolge erbeuteten die Täter dabei Bargeld und Elektroartikel im Wert von mindestens 20 000 Euro. In der Vernehmung bestritten die Beschuldigten, an den Einbrüchen beteiligt gewesen zu sein.

Lediglich den Überfall auf eine 33-jährige Kioskverkäuferin vor knapp sechs Wochen gaben die beiden 18-Jährigen zu. Bei der Tat hatte ein maskierter junger Mann die Frau im Kiosk am Sandkamp mit einer Schusswaffe bedroht und Bargeld gefordert. Als die Verkäuferin nicht reagierte, verließ der Täter den Verkaufsraum ohne Beute.

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