OLDENBURG, 28. Januar 2012


Chemie-Alarm im Oldenburger Forschungszentrum

Großeinsatz Feuerwehr gibt nach Messungen Entwarnung – Brand im Labor


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Einsatz der Feuerwehr: Unter Chemikalien-Schutzanzügen untersuchten die Feuerwehrleute am Freitagnachmittag den Brandort an der Carl-von-Ossietzky-Straße. BILD: Lukas Lehmann  Bild vergrößern

von Rainer Dehmer

Oldenburg - Großeinsatz der Feuerwehr beim EWE-Forschungszentrum „Next Energy“: Nach einem Brand und einem zunächst vermuteten Gefahrgutunfall waren am Freitagnachmittag etwa 50 Feuerwehrleute auf dem Gelände an der Carl-von-Ossietzky-Straße in Wechloy im Einsatz. Letztlich bestätigten sich die Befürchtungen nicht, teilte Klaus Münzer, Gefahrgutexperte der Feuerwehr, am Abend mit.

Das 2007 gegründete Forschungszentrum Next Energy ist tätig in den Entwicklungsbereichen Photovoltaik, Brennstoffzellen und Energiespeicher. Kurz nach 15 Uhr löste im Unternehmen die Brandmeldeanlage aus. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich dort noch 40 Mitarbeiter auf. Alle liefen schnell nach draußen.



Nach bisherigen Ermittlungen hatte in einem Wärmeschrank eine Testbatterie reagiert. Zunächst qualmte es nur. Als die Feuerwehr die Batterie bergen wollte, kam Sauerstoff hinzu und es entstand ein Brand. Die Einsatzkräfte löschten die elektrische Batterie mit Pulver.

„Wir befürchteten, dass durch die Reaktion der Forschungsbatterie bestimmte Chemikalien entstehen könnten. Deshalb haben wir umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen“, erklärte Klaus Münzer. Unter Chemikalien-Schutzanzügen untersuchten die Feuerwehrleute den Brandort.

Aufgrund von Messergebnissen konnten sie bald Entwarnung geben. „Am Ende brannte nur ein Papierhaufen“, so der Einsatzleiter. Die Aufräumarbeiten dauerten allerdings bis zum Abend.

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Nach Auskunft von Heinke Meinen, Sprecher von Next Energy, bestand keine Personen- oder Umweltgefährdung.

Die Höhe des entstandenen Schadens sei unklar.




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