Eisschollen zerstören Schiffsboden
Wetter Nächtlicher Einsatz im Braker Hafen – Defekte Heizung in Gesamtschule
An der Südpier des Braker Hafens war am Dienstagabend ein Binnenschiff leckgeschlagen – vermutlich durch auf der Weser treibendes Eis. Neben der Feuerwehr waren auch Schlepper im Einsatz. BILD: Raimund Zimmermann 
von Unseren Lokalredaktionen
Oldenburger Land - Zwar lässt der Frost etwas nach, die Minusgrade haben die Region aber weiter fest im Griff. Seit Mittwoch wird die vom Fährverkehr abgeschnittene Nordseeinsel Spiekeroog per Hubschrauber aus der Luft versorgt. Nach Juist und Wangerooge fahren derzeit ebenfalls keine Fähren, die Binnenschifffahrt ist größtenteils zum Erliegen gekommen, Küstenkanal und Dortmund-Ems–Kanal sind gesperrt. Derzeit sorgt der Schlepper „Sürwürden“ auf der Hunte zwischen Elsfleth und der Schleuse Oldenburg dafür, dass die Hunte weiterhin befahren werden kann.
An der Südpier des Braker Hafens drohte am Dienstagabend ein holländisches Schiff zu sinken, nachdem vermutlich auf der Weser treibendes Eis ein Loch in den Schiffsboden geschlagen hatte. Jacobus Rotmans, Eigner der 80 Meter langen und 9,20 Meter breiten „Smaragd“, alarmierte die Hafenbehörde. Wenig später waren neben der Braker Feuerwehr auch die Besatzungen dreier Schlepper, Mitarbeiter von Niedersachsen Ports sowie der Wasserschutzpolizei im Einsatz.
Während die Feuerwehr die Bilge des Schiffs auspumpte, wurden die 32-jährige Frau des Eigners und der vierjährige Sohn mit Schlepperhilfe an Land gebracht und dort versorgt. Die „Smaragd“ wurde noch in der Nacht in den Braker Binnenhafen verholt. Der Eisgang auf der Weser und im Hafenbecken erschwerte die Arbeiten.
Weil das Wasser- und Schifffahrtsamt Meppen am Dienstagabend Wasser aus dem Elisabethfehnkanal bei Barßel (Kreis Cloppenburg) durch die Schleusentore in Dreibrücken abgelassen hat, ist die feste Eisschicht des Kanals eingebrochen. Seitdem ist auf mehreren Kilometern Länge des Kanals das Betreten der Eisfläche nicht mehr möglich. Das ärgert viele Anwohner und vor allem die Kinder.
1400 Mädchen und Jungen in Wilhelmshaven haben sich am Mittwoch über einen unverhofften freien Tag gefreut: Weil die Heizung in der Gesamtschule in Wilhelmshaven bei den hohen Minusgraden ausfiel, durften sie zu Hause bleiben. Derweil beeinträchtigt der Dauerfrost die Arbeiten an der Kaiser-Wilhelm-Brücke in der Jadestadt. Der Frost verhindert, dass Maurer die Fundamente für neue Treppen und die Brückenhäuser betonieren können.
Gleich zu drei Wasserrohrbrüchen kam es am Mittwochmorgen in Delmenhorst – Ursache war der strenge Frost.
Auf der Strohauser Plate in Stadland (Kreis Wesermarsch) geht nichts mehr: Dort ist das Boot von Volker Lautenbach sprichwörtlich auf Eis gelegt. Eisschollen blockieren das Boot des Mellumrat Vereins. Lautenbach, der für den Verein das Naturschutzgebiet an der Strohauser Plate betreut, ist vom Festland abgeschnitten.
- Rund 250 Beamte von Polizei und Zoll, darunter etliche Hundeführer, haben am Mittwochmorgen in Absprache mit der Oldenburger Staatsanwaltschaft an der Hafenstraße in Jeddeloh II die Produktions- und Geschäftsräume der Firma Stahl und Beton Hupasch (SBH) durchsucht.mehr
- Irgendwann konnte Bernd W. einfach nicht mehr. Konnte nicht mehr den Fernseher einschalten und hören, dass wieder ein Kind missbraucht wurde. Und schweigen. Noch immer, nachdem er jahrzehntelang geschwiegen hatte.mehr
- Mit guten Vorsätzen will Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) an Donnerstag erstmals in die Niederlande reisen. „Die guten Beziehungen zwischen Deutschland und den Niederlanden ausbauen“, lautet das Motto der Fahrt zu den Nachbarn in der Provinz Groningen.mehr
- Die SPD hat Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) vor seinem heutigen Besuch am Jade-Weser-Port scharf angegriffen. SPD-Landesvize Olaf Lies (Sande) warf Bode am Mittwoch vor, beim Bau des Tiefwasserhafens versagt zu haben.mehr
- Erst war er weg, jetzt ist er wieder da: Nerven gekostet hat einen Friesoyther ein aus seinem Vorgarten entwendetes Zierbäumchen im Wert von 300 Euro. In der Nacht auf Sonntag hatte ein 28-Jähriger die 1,70 Meter lange Pflanze ausgegraben und bei sich im Beet eingesetzt.mehr




