Neue Kältewelle rollt: Zittern im Nordwesten geht weiter
Winterwetter Bald wieder Gefrierschrank-Temperaturen
Ein Helikopter startet über dem vereisten Hafen von Neuharlingersiel (Kreis Wittmund), um Gäste auf die ostfriesische Insel Spiekeroog zu fliegen. BILD: dpa 
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Im Nordwesten - Nach nur kurzer Frostabschwächung rollt bereits die nächste Welle extremer Kaltluft heran: In der Nacht zum Sonnabend könnten die Temperaturen im gesamten Nordwesten wieder in den deutlich zweistelligen Bereich sinken. Positiv: Am Tage soll es reichlich Sonnenschein geben. Der bisherige Tiefstwert für Niedersachsen in diesem Winter wurde am vergangenen Sonnabend in Celle gemessen – minus 18,8 Grad.
Wegen des Dauerfrosts liegen derzeit zahlreiche Fähren im Eis fest, die Nordseeinseln Wangerooge, Juist und Spiekeroog müssen aus der Luft versorgt werden. „Die Versorgungslage ist gut“, beteuert Wangerooges Inselbürgermeister Holger Kohls.
Die Deutschen genießen aber auch Winterfreuden wie Schlittschuhlaufen auf zugefrorenen Seen. In Hannover werden am Wochenende Zehntausende zum Schlittschuhlaufen auf dem Maschsee erwartet. In Hamburg wagten sich bereits Hunderte auf eigenes Risiko auf die Alster. Am Wochenende gibt es dort das Alstervergnügen.
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Den Nachbarn in den Niederlanden kann es derzeit gar nicht kalt genug sein: Schlittschuhfans hoffen auf eine Neuauflage der traditionsreichen „Elf-Städte-Tour“. Das Eislaufrennen könnte am Wochenende stattfinden. Um die vielen tausend Läufer und Zuschauer der 200 Kilometer langen Tour tragen zu können, muss die Eisdecke mindestens 15 Zentimeter dick sein. Die Niederländer warten seit 1997 auf eine Neuauflage der „Elfstedentocht“.
Das große Bibbern täuscht nicht: Die ersten sieben Februartage waren in Deutschland viel kälter als sonst. Um 11,5 Grad weiche der Durchschnittswert vom langjährigen Mittel nach unten ab, sagte Uwe Kirsche, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes.
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