Bremen: Ehemaliger Chefarzt von Frühchenstation verweigert Aussage
Bremen - Der nach dem Tod mehrerer Frühchen im Klinikum Bremen-Mitte entlassene Chefarzt Hans-Iko H. hat am Donnerstag vor dem Untersuchungsausschuss seine Aussage verweigert. Sein ihn begleitender Anwalt begründete dies mit dem laufenden Ermittlungsverfahren gegen seinen Mandaten und der Tatsache, dass H. noch nicht von der Staatsanwaltschaft vernommen worden sei. Deshalb kenne er auch nicht die konkreten Vorwürfe, die ihm gemacht werden.
Der Mediziner habe zudem vier fristlose Kündigungen von seinem Arbeitgeber erhalten, für die noch keine schriftliche Erklärung vorliege. Der Anwalt kündigte an, dass H. zu einem späteren Zeitpunkt zur Aufklärung beitragen möchte.
Auf der von H. geleiteten Frühchenstation war 2011 bei 25 Babys ein multiresistenter Darmkeim festgestellt worden, mindestens drei Frühchen starben. Der Mediziner wurde im November fristlos entlassen. Ihm werden schwere Versäumnisse vorgeworfen.
- Rund 250 Beamte von Polizei und Zoll, darunter etliche Hundeführer, haben am Mittwochmorgen in Absprache mit der Oldenburger Staatsanwaltschaft an der Hafenstraße in Jeddeloh II die Produktions- und Geschäftsräume der Firma Stahl und Beton Hupasch (SBH) durchsucht.mehr
- Irgendwann konnte Bernd W. einfach nicht mehr. Konnte nicht mehr den Fernseher einschalten und hören, dass wieder ein Kind missbraucht wurde. Und schweigen. Noch immer, nachdem er jahrzehntelang geschwiegen hatte.mehr
- Mit guten Vorsätzen will Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) an Donnerstag erstmals in die Niederlande reisen. „Die guten Beziehungen zwischen Deutschland und den Niederlanden ausbauen“, lautet das Motto der Fahrt zu den Nachbarn in der Provinz Groningen.mehr
- Die SPD hat Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) vor seinem heutigen Besuch am Jade-Weser-Port scharf angegriffen. SPD-Landesvize Olaf Lies (Sande) warf Bode am Mittwoch vor, beim Bau des Tiefwasserhafens versagt zu haben.mehr
- Erst war er weg, jetzt ist er wieder da: Nerven gekostet hat einen Friesoyther ein aus seinem Vorgarten entwendetes Zierbäumchen im Wert von 300 Euro. In der Nacht auf Sonntag hatte ein 28-Jähriger die 1,70 Meter lange Pflanze ausgegraben und bei sich im Beet eingesetzt.mehr



