FRIESOYTHE, 23. Februar 2012


Friesoyther geht bei der Millionen-Spielshow leer aus

Fernsehquiz Schiffskapitän Wolfgang Wewer zockt bei Jörg Pilawas Show „Rette die Million“


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Der Friesoyther Wolfgang Wewer (Mitte) und sein Kollege Ulrich Köllmann hatten Jörg Pilawa etwas typisch Norddeutsches mitgebracht: eine Bosselkugel. BILD: Guido Ohlenbostel  Bild vergrößern

Bei der letzten Frage ging es um Pferde. Da waren Wewer und Kollege Ulrich Köllmann überfragt.

von Mirco Moormann

Friesoythe - Die Probe war sehr gut gelaufen, der Auftritt selbst verlief weniger erfolgreich: Wolfgang Wewer ist bei der ZDF-Quizshow „Rette die Million“ am Mittwochabend leer ausgegangen. Der Friesoyther, der als Kapitän die Fähre nach Spiekeroog fährt, war mit seinem Kollegen Ulrich Köllmann bei Quizmaster Jörg Pilawa angetreten, um eine Million Euro zu gewinnen.

Doch die Klärung des Begriffs „Ausschimmelung“ brachte die zwei Männer an ihre Grenzen. Denn beim Spiel mussten die Männer „ihre“ Million, die sie zuvor bekommen hatten, verteidigen und auf Antworten zu verschiedenen Fragen setzen. Geld, das auf falsche Antworten gesetzt wurde, war verloren. Dass es bei ihrer letzten Frage um Pferde ging, wussten die beiden nicht – so war alles Geld weg und der Auftritt bei Pilawa vorbei. „Im Casting haben wir die Million gewonnen“, sagt er. Doch Wewer nimmt es gelassen. Etwas enttäuscht sei er schon, doch trauere er dem Geld nicht hinterher. „Wir waren uns im Klaren darüber, dass wir alles verlieren können“, sagt Wewer. Dennoch: „Es war eine sensationelle Erfahrung“, so der Friesoyther.

Vor der Show seien er und sein Kollege, der den Fähren-Fahrkartenschalter auf Spiekeroog führt, „ziemlich aufgeregt gewesen“, so Wewer. Der Moment, in dem er auf die Bühne kam, ist ihm noch bestens in Erinnerung. „Ich habe heute noch eine Gänsehaut, wenn ich dran denke.“ Während der Show sei er dann ganz locker gewesen, meint Wewer.

Dass sie bei der Show überhaupt genommen wurden, darüber war Wewer überrascht. Sein Kollege und er hatten sich beworben und im Sommer an einem Telefoncasting teilgenommen. Im November wurden sie zum „richtigen“ Casting nach Köln eingeladen, und im Dezember standen sie mit Pilawa vor der Kamera. Den Showmaster hat Wewer positiv in Erinnerung. „Sehr nett“, meint Wewer. Vor der Sendung habe man zusammengesessen.

Nach der Sendung allerdings habe sich Wewer erst einmal um seinen Kollegen kümmern müssen. „Den hat das schon ganz schön mitgenommen“, sagt Wewer. Bei einem Bier in einer Kölner Kneipe konnte der Friesoyther seinen Kollegen allerdings wieder aufbauen.

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Schließlich waren sie am Mittwoch nicht die einzigen, die leer ausgingen: Denn am Mittwochabend hat keines der insgesamt drei Teams, die in Pilawas Show antraten, auch nur einen Euro gewonnen.






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