„Mit solchem Ansturm nicht gerechnet“
Premiere Förderverein der Aper Grundschule veranstaltet erstmals eine Fahrradbörse – Großer Erfolg
Da strahlte die siebenjährige Franziska aus Augustfehn: Das Mädchen, das mit seiner Mutter die Aper Radbörse besuchte, erhielt ein neues Fahrrad. BILD: doris grove-mittwede 
von Doris grove-Mittwede
Apen - „Mit einem solchen Ansturm haben wir bei unserer ersten Fahradbörse in Apen einfach nicht gerechnet“, sagt Imone Baum vom Förderkreis der Aper Grundschule. „Schon zu Beginn der Veranstaltung kamen viele Besucher und kaum jemand ging, ohne etwas gekauft zu haben. Wir sind so angetan, dass wir im nächsten Jahr garantiert wieder eine Radbörse anbieten werden.“
Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Mitgliedern des Fördervereins der Aper Grundschule: Rund ein Dutzend Mütter und Väter hatte in der Bildungseinrichtung erstmals eine Veranstaltung angeboten, die sich in der Grundschule Ofen (Gemeinde Bad Zwischenahn) seit Jahren großer Beliebtheit erfreut: eine Fahrradbörse.
Nach Ofener Vorbild wurde auch die Aper Premiere gestaltet: Interessierte konnten ausrangierte, aber gut erhaltene Fahrräder für Kinder und Erwachsene, Kindertrecker, Bobbycars, Kettcars, Inliner, Roller, Kinderwagen oder Fahrradanhänger in der Schule abgeben und die Waren über Fördervereinsmitglieder verkaufen lassen.
Zehn Prozent des Verkaufserlös erhielt der Förderverein der Aper Grundschule, der mit diesen Einnahmen wiederum die Grundschule unterstützen und Spielgeräte anschaffen will.
Obendrein konnten die Börsenbesucher eine Cafeteria besuchen, in der selbst gebackener Kuchen angeboten wurde. Viele Gäste nutzten auch die Möglichkeit, Kuchen mit nach Hause zu nehmen.
Zu den zahlreichen Besuchern der 1. Aper Fahrradbörse gehörten unter anderem Sven und Wiebke Bredehorn, die für ihren Sohn Jonas ein neues Rad suchten. Die Familie aus Halsbek, die durch Mundpropaganda auf die Veranstaltung aufmerksam geworden war, wurde fündig und der Siebenjährige freute sich riesig über ein Mountain-Bike. „Das Rad gefällt mir super!“ strahlte Jonas.
Ein Einrad wünschte sich die vierjährige Jamie-Lee aus Edewecht, die mit ihren Eltern und ihrer zweieinhalbjährigen Schwester Mary-Jane ebenfalls in Apen war. Zu dem Zeitpunkt, als die Edewechter Familie die Börse besuchte, wurden jedoch keine Einräder angeboten. Dafür probierte Jamie-Lee ein Paar Rollschuhe aus und war – auch wenn es ein komisches Gefühl war, sich auf Rollen fortzubewegen – ganz angetan.
Ein Kinderfahrrad getestet hatte auf dem Schulhof der Aper Grundschule auch die siebenjährige Franziska aus Augustfehn. Nach der Tour war sie sich sicher, dass man auf dem rot-orangenen Rad sehr gut fahren könne. Franziskas Mutter kaufte das Rad.
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