Kleine Gruppe torpediert jedes Engagement
„Skater suchen neues Areal“, NWZ vom 30. Januar:
Der Ortsverein gibt sich redlich Mühe und befragte die Bürger Augustfehns, wofür das Geld aus der Tombola verwendet werden soll. Die Mehrheit stimmt dafür, den Bau einer Skateranlage für die Kinder und jungen Leute zu unterstützen. Ein tolles Engagement! Nicht zu vergessen die Jugendlichen selber, die sich aktiv für ihre Freizeitgestaltung auf dem Schulgelände einsetzen. Dafür allein schon hätten Ortsverein und Schüler ein dickes Lob und tatkräftige Unterstützung von allen Seiten verdient. Dann aber wird schnell der Widerstand organisiert: 47 Bürger sind dagegen. Man fürchtet Müll und Krach. Ist das wirklich das Erste, was Erwachsene beim Stichwort Kinder/Jugendliche, die sich engagieren wollen, einfällt? Vermutlich sind es die üblichen Verdächtigen, die auch gegen Volksfeste und überhaupt gegen jede Aktivität zu sein scheinen, deren Lärmemission über das Luftholen hinaus geht. Gemeinsam mit den Jugendlichen hätte es ganz sicher eine Lösung für das Schulgelände gegeben. Die jungen Leute sind kompromiss- und einfallsreich und werden derart abgefertigt. Wie trostlos für das Ansehen unserer Gemeinde, dass eine kleine Gruppe es immer wieder schafft, Engagement und Aktivität erfolgreich zu torpedieren (...). Es wird Zeit, diesem peinlichen Treiben entschieden zu begegnen und sich lautstark und öffentlich zu den berechtigten Anliegen der Bürger, besonders aber auch denen von Kindern und Jugendlichen, zu bekennen. Es reicht! Ob die sogenannten „Anwohner“ wohl den Mut hätten, sich namentlich zu bekennen? Vielleicht, so mein Vorschlag zur Güte, könnte die Gemeinde 47 kinder- und volksfestfreie Grundstücke südwestlich des Loher Forstes ausweisen.
Gert Sudbrack, Augustfehn
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