Mehrheit sieht genug Transparenz
OTT
WESTERSTEDE - Im Haushaltsausschuss haben CDU und FDP den von der SPD angestrebten Bürgerhaushalt abgelehnt. Jedes Ratsmitglied habe von den Wählern ein Mandat erhalten, deren Interessen zu vertreten. Daher gäbe es keinen Anlass, sie bei Einzelentscheidungen nochmals zu beteiligen. Größtmögliche Transparenz werde auch durch die gute Arbeit sehr vieler Vereine hergestellt.
Das sieht die SPD anders. „Uns irritiert diese schnelle Ablehnung, zumal man uns erst unlängst versprochen hatte, nochmals einen Fachmann zum Thema Bürgerhaushalt vortragen zu lassen“, bedauerten übereinstimmend die SPD-Ratsvertreter Heino Hinrichs und Martina Steguweit-Behrenbeck. Beide hätten in einer äußerst schwierigen Haushaltslage lieber mit den Bürgern gemeinsame Prioritäten gesetzt.
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