BAD ZWISCHENAHN, 27. Januar 2010


Brücken zwischen den Kulturen

AUSTAUSCH Türkische Schüler bis Freitag zu Gast im Zwischenahner Gymnasium


16 KINDER AUS ISTANBUL LERNEN DEN KURORT KENNEN. EIN GEMEINSAMES PROJEKT SOLL DIE LÄNDER WEITER VERNETZEN.

VON INKA BODMANN

Bad zwischenahn - Eine Brücke zwischen den Kulturen bauen möchten zur Zeit das Gymnasium Bad Zwischenahn und dessen Außenstelle in Edewecht sowie das Europa Kolleg im türkischen Istanbul. Eine Aussage mit Symbolgehalt: Denn die 16 in Bad Zwischenahn befindlichen jungen Türken im Alter von 12 bis 14 Jahren vertiefen bis Freitag nicht nur ihre Sprachkenntnisse im Kurort, sie arbeiten gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnern auch an einem fächer- und länderübergreifenden Projekt mit dem Titel „Von Küste zu Küste – lokale und globale Aspekte von Wasser.“

Erste Ergebnisse, eine Sammlung typischer Sprichwörter, präsentierten sie am Dienstag im Rahmen einer offiziellen Begrüßungsstunde. Schulleiter Klaus Friedrich griff die Idee auf und lud die Gäste ein, den seltenen Anblick des gefrorenen, wenn auch nicht freigegebenen, Zwischenahner Meeres zu genießen.

Auch Zwischenahns Bürgermeister Dr. Arno Schilling verwies auf die sehenswerten Eissegler, die in direkter Korrelation mit dem Wasserprojekt stünden. Gemeinsam mit Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch hieß er die Schüler willkommen und betonte, dass das Erlernen einer neuen Sprache sowie ein aktives Miteinander die beste Möglichkeit zur Orientierung in einer global vernetzten Welt sei.

Die deutschen Projektleiter Hans Janßen und Christina Hartmann und deren Pendants des Kollegs, Helga Kofoth und Hilal Yildirim, erinnerten daran, dass das seltene Austauschprogramm mit der Türkei nun bereits zum fünften Mal angeboten werde. Ihr Dank gehe an alle beteiligten Eltern, die Sponsoren – das Robert-Bosch Institut, den OOWV und Hüppe – die das umfassende Angebot erst ermöglichten, sowie Thomas Kossendey und die aktiven Schüler. Kossendey habe es als Vorsitzender der deutsch-türkischen Parlamentariergemeinschaft ermöglicht, dass alle Schüler die notwendigen Papiere für die Visen erhielten.

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Man hoffe, dass die Teilnehmer das Angebot nutzten, die Identität des jeweils anderen Landes kennen und respektieren zu lernen. „Kolay gelsin“, leicht möge es den Schülern gelingen.


 



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