„Gemeinde begrüßt Vorschlag“
Planung Bürgermeister Dr. Schilling hofft auf Realisierung der Fachzentrum-Idee
Die alten Gebäude des Krankenhauses stehen leer. Für ein Teilstück des Areals gibt es jetzt konkrete Nutzungsüberlegungen aus dem Bundesverteidigungsministerium. BILD: Archiv 
von Otto Renken
Rostrup - Seit Wochen gärte die Gerüchteküche, jetzt kommt offenbar tatsächlich Bewegung in die Angelegenheit: Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (CSU) hat in einem Brief an Landrat Jörg Bensberg mehr als nur sein Interesse bekundet, auf einem Teilstück des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses in Rostrup ein Fachzentrum zur Behandlung von „Bundeswehrangehörigen mit posttraumatischen Belastungsstörungen“ anzusiedeln – eine Idee, die seit der Schließung des Bundeswehrkrankenhauses am Westufer des Zwischenahner Meeres kursierte.
„Als Gemeinde Bad Zwischenahn würden wir es sehr begrüßen, wenn es zur Ansiedlung eines solchen Fachzentrums käme“, reagierte gestern Zwischenahns Bürgermeister Dr. Arno Schilling auf die Anfrage der NWZ . Schilling, der offenbar im Vorfeld stets mit Bensberg und dem Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Thomas Kossendey, in dieser Angelegenheit im Gespräch war, erinnerte daran, dass die Idee, einen Teil des einstigen Bundeswehrgeländes in dieser Form zu nutzen, von Verwaltungsseite immer begrüßt und unterstützt worden sei. Auch von Bürgern sei dieser Vorschlag mehrfach gemacht worden. Er gehe auch von einem raschen Planungsablauf aus, so Schilling.
Durch dieses militärmedizinische Projekt auf einem relativ kleinen Areal des Grundstückes würden die anderen geplanten Nutzungsmöglichkeiten aus seiner Sicht nicht beeinträchtigt. Wie mehrfach berichtet, liegen Bewerbungen von mindestens vier Interessenten vor, die Konzepte zur Nachnutzung des knapp 20 Hektar großen Geländes eingereicht haben.
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