Spende der Mitarbeiter bleibt im Ort
Vor dem Charlottenhof stellten sich die Jubilare der Rügenwalder Mühle zum Gruppenfoto auf. Insgesamt kommen die 47 Im Ufergarten startete die Abschlussklasse 1965 des BILD: BILD: privatprivat 
Sekt, Selters und viele geschüttelte Hände gab es für 47 Mitarbeiter der Rügenwalder Mühle. Diese feierten jetzt ihr Dienstjubiläum im Charlottenhof in Bad Zwischenahn. Geschäftsführer Christian Rauffus bedankte sich in einer kurzen Rede für das große Engagement und Vertrauen seiner Mitarbeiter und verbrachte mit ihnen den Abend bei einem gemeinsamen Essen. Zehn Mitarbeiter aus dem Jubilarkreis 2011 gehören dem Traditionsunternehmen seit zehn Jahren an, weitere zehn sind seit 15 Jahren mit von der Partie. 17 Mitarbeiter blicken stolz auf 20 Jahre zurück, sechs auf 25 und zwei auf 35 Jahre. Ein Mitarbeiter feierte darüber hinaus sein 40. Dienstjubiläum, ein weiterer Kollege ist bereits 45 Jahre dabei. Gemeinsam bringen es die 47 Jubilare auf 895 Dienstjahre. Bisher hatte die Rügenwalder Mühle ihre Mitarbeiter bei der alljährlichen Weihnachtsfeier geehrt, seit diesem Jahr gibt es – der zahlreichen Jubilare wegen – eine eigene Veranstaltung.
Nicht ganz so viele, aber immerhin auch 37 Ehemalige, waren der Einladung zum Klassentreffen des Abschlussjahrgangs 1965 des Progymnasiums gefolgt. Teilweise mit Partner waren sie aus ganz Deutschland und aus dem Ausland angereist, um sich in Bad Zwischenahn gemeinsam alter Schulzeiten zu erinnern. Die weiteste Anreise habe eine Mit-Schülerin aus den USA gehabt, berichtet Ferdinand Zuppke, der das Wiedersehen gemeinsam mit Karin Rödenbeck und Norbert Barr organisiert hatte. Nach Sektempfang und einem kleinen Imbiss im Ufergarten, dem früheren Standort der Schule, stand ein Spaziergang zu einem recht berühmten Schüler der Einrichtung an: den Inhaber der „Galerie Moderne“ Puck Steinbrecher, der von sich und seiner Malerei berichtete. Abschließend wurden bei einem zünftigem Kohlessen bis in die späte Nacht Bilder, Anekdoten und alte Klassenzeitungen ausgetauscht und ganz viel erzählt.
Geplant wird schon jetzt das Treffen zum 50. Jahrestag der Schulentlassung im März 1965. „Das wird 2015 dann ganz groß gefeiert“, kündigte Zuppke an. Der freut sich, dass „alle immer mit Begeisterung kommen“, wenn das Organisationsteam rufe. „Deutlich wird das durch einen Satz den die Partner der Schüler fast übereinstimmend bringen: Es war eine ganz besondere Klasse...!“
Im Laufe der Jahre sammelt sich auch im Reha-Zentrum so einiges an, das nicht mehr gebraucht wird. „Da die Dinge oft aber noch zu gut sind, um auf der Deponie zu landen, haben wir daraus eine besondere Aktion gemacht“, berichtet Ulrich Hegermann, Kaufmännischer Direktor der Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn mbH. Die Mitarbeiter des Reha-Zentrums konnten ausgemusterte Handtücher, Decken, Keilkissen oder auch Möbel im November für den symbolischen Betrag von ein oder zwei Euro erwerben. „Die dabei eingenommene Summe von 670 Euro haben wir auf 1000 Euro aufgestockt“, erklärt Geschäftsführer Peter Schulze. „Das Geld kommt nun dem Kinderschutzbund zugute.“ Marie-Luise Weber und Enno Warntjen, beide vom Vorstand des Kinderschutzbundes Ammerland, freuen sich bei der symbolischen Scheckübergabe sehr über die Summe. „Das Geld wird in Bad Zwischenahn bleiben und in der Gewaltberatungsstelle Wendekreis direkt den Kindern zugute kommen“, sagt Marie-Luise Weber.
Dass Mutter und Tochter gleichzeitig in die Feuerwehr eintreten, ist wohl eher selten, aber in Petersfehn war das der Fall: 1987 war der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Petersfehn gegründet worden. Irma Mittwollen und Tochter Antje Schönefuß machten mit. Leider löste der Musikzug sich nach einigen Jahren wieder auf. Das war Anlass für die beiden, in den aktiven Dienst der Feuerwehr einzutreten. „Wir kamen durch die Hintertür, da es in Petersfehn noch nicht üblich war, dass Frauen am Feuerwehrdienst teilnahmen“, erinnert sich Antje Schönefuß. Sie waren somit die ersten aktiven Frauen in der Petersfehner Feuerwehr. Für ihren Einsatz in den vergangenen 25 Jahren erhielten Irma Mittwollen und Antje Schönefuß jetzt das Niedersächsische Feuerwehrehrenzeichen in Silber von Bürgermeister Arno Schilling überreicht. Den Glückwünschen schlossen sich Kreisbrandmeister Johann Westendorf, Gemeindebrandmeister Heino Brüntjen, Ortsbrandmeister Heiko Rippen sowie alle Kameradinnen und Kameraden an.
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