WEHNEN, 9. Februar 2012


Betroffenen leichten Zugang ermöglichen

Karl-Jaspers-Klinik Jeanette Böhler neue Chefärztin der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie


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Neue Chefärztin der Klinik für Suchtmedizin: Jeanette Böhler BILD: KJK  Bild vergrößern

Die Medizinerin kommt aus dem Süden in den Norden. Zuletzt war sie im württembergischen Sigmaringen tätig.

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Wehnen - „Mir ist besonders daran gelegen, den Betroffenen einen niedrigschwelligen Zugang zu unserem Behandlungsangebot zu ermöglichen.“ Jeanette Böhler, neue Chefärztin der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie der Karl-Jaspers-Klinik „möchte bereits während der Behandlung durch gute Vernetzung mit den weiteren Behandlern, wie Haus- und Fachärzten, Rehakliniken, Suchtberatungsstellen und weiteren Institutionen, eine gute Unterstützung für die Zeit nach der Klinikbehandlung vorbereiten“. Die Klinik ist für alle Patienten zuständig, die wegen einer Alkohol- oder Drogenabhängigkeit oder einer psychischen Erkrankung und Suchtkrankheit behandelt werden.

Während der ersten Wochen im Norden hat sich die 49-Jährige zunächst einen Überblick verschafft. Jeanette Böhler ist aus dem Süden gewechselt. Zuvor war sie an den Kliniken des Landkreises Sigmaringen tätig, wo sie die kommissarische Leitung der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik inne hatte. Ihre Arbeits- und Interessensschwerpunkte stellen die Themengebiete Depression, chronische Schmerzerkrankungen und Medikamentenabhängigkeit dar. Daneben hat sie in Baden-Württemberg viele Fortbildungen für alle Berufsgruppen (unter anderem für Hausärzte, Lehrer, Polizeibeamte, Notfallseelsorger) zu psychiatrischen Themen angeboten, insbesondere zum Thema Suizidalität und Suizidprävention.

In Limburg/Lahn geboren hat Jeanette Böhler in Frankfurt Medizin studiert. 1990 legte sie das Staatsexamen ab, seit 2006 führt sie als Ärztin die Zusatzbezeichnung „suchtmedizinische Grundversorgung“. Seit 2006 ist sie Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, seit 2008 zudem Psychoonkologin.

Stationen ihrer beruflichen Karriere waren ein mehrjähriger Aufenthalt als anästhesiologische Assistenzärztin in Italien, das Sankt Antonius Krankenhaus in Kirchhellen, das Knappschaftskrankenhaus in Bottrop sowie das Klinikum in Emden, wo sie in der Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik tätig war.

Die Einführung der neuen Chefärztin ist für Ende Juni im Festsaal der KJK vor Fachpublikum geplant.

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