KLEEFELD, 7. Februar 2012


Örtliche Probleme mit Politikern erörtert

Frühschoppen Schulbusbeförderung und schlechte Straßen Themen in Kleefeld


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kleefeld 2012 BILD: erhard drobinski  Bild vergrößern

EDR

Kleefeld - Marode Straßen, überfüllte und nicht gereinigte Gräben sowie Mängel in der Schulkinderbeförderung waren einige Themen, die beim 31. „Kleefelder Frühschoppen“ angesprochen wurden. Rund 40 Bürger waren der Einladung von Staatssekretär und MdB Thomas Kossendey gefolgt und wollten sich über die neuesten Entwicklungen in Kleefeld und Edewecht informieren.

Neben Wolfgang Seeger, Fraktionsvorsitzender der Edewechter CDU im Rat, standen auch Bürgermeisterin Petra Lausch und der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Nacke den Besuchern Rede und Antwort. Während die Bürgermeisterin darauf hinwies, dass das Krippenangebot im kommenden Jahr in der gesamten Gemeinde bei etwa 35 Prozent liegen werde, hob MdL Nacke die Bedeutung der Oberschule für die niedersächsische Bildungspolitik hervor. Mit Oberschulen werde das Ganztagsangebot erheblich ausgeweitet.

Auch über den schlechten Zustand der Kleefelder Straßen wurde gesprochen. Bei einigen Straßen würde nur eine Komplettsanierung Sinn machen, wie Bürgermeisterin Lausch ausführte. Bis Jahresende wollten Politik und Verwaltung sich noch einige sanierungsbedürftige Straßen ansehen. Dann sollten weitere Schritte erfolgen.

Geärgert haben sich, wie deutlich wurde, Anwohner des Jeddeloher Damms über die Ammerländer Wasseracht. Deren Mitarbeiter hätten zwar im Herbst vergangenen Jahres die Gräben entlang der Straße gemäht, den Schnitt aber liegen lassen. Durch den starken Regen im Januar seien die Gräben so gefüllt worden, dass Wasser kaum mehr ablaufen konnte. Einige Zufahrten zu den Häusern seien unterspült worden, vereinzelt sind Auffahrten seien abgesackt. Hier müsse die Wasseracht in die Pflicht genommen werden, so einige Besucher.

Ihren Ärger machten Kleefelder auch in anderen Fällen Luft. Auf der School­straat in Richtung Jeddeloher Damm dürfe nur 50 km/h gefahren werden, biege man jedoch vom Jeddeloher Damm in die Schoolstraat, gäbe es keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Für das Aufstellen der Straßenverkehrsschilder sei der Landkreis zuständig, so Bürgermeisterin Lausch.

Auch bei der Beförderung von Schulkindern gäbe es Unverständliches. So müsse ein Schüler, der in Edewecht die Schule besuche und in Kleefeld wohne, mit dem Schulbus von Edewecht nach Friedrichsfehn fahren. Dort steige er in einen kleineren Bus um, der ihn nach Kleefeld bringe. Der große Bus dürfe in Kleefeld nicht auf der südlichen Seite halten, damit die Kinder bei der Überquerung des Jeddeloher Damms nicht gefährdet würden und deshalb auch nur auf der nördlichen Seite aussteigen können. Dumm nur, wenn der Schüler auf der südlichen Seite wohne.

Bürgermeisterin Lausch konnte auch Positives mitteilen. So werde die Bauernschaft bald mit DSL-Anschlüssen versorgt, was die Arbeit an Computern erheblich schneller machen werde

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