Seit fünf Jahrzehnten mit der Feuerwehr eng verbunden
Ehrung Otto von Aschwege bei der Hauptversammlung ausgezeichnet – 64 Einsätze der Edewechter
von Erhard Drobinski
Edewecht - Die Freiwillige Feuerwehr Edewecht musste 2011 zu 64 Einsätzen ausrücken, darunter waren sieben Verkehrsfälle, 30 Brände und 27 Hilfeleistungen. Dabei leisteten die Feuerwehrleute 2350 Dienststunden für die Allgemeinheit. Außerdem engagierten sich die insgesamt 77 Mitglieder der Wehr, von denen 19 der Altersabteilung angehören, bei 113 zusätzlichen Diensten, Fortbildungen, beim Training und Wettkämpfen.
Diese und andere Zahlen und Fakten nannte Ortsbrandmeister (OBM) Andree Hoffbuhr während der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr, die kürzlich im Feuerwehrgerätehaus an der Oldenburger Straße stattfand. Bei den unterschiedlichen Einsätzen hätten die Einsatzkräfte oft ihr ganzes Können in die Waagschale werfen müssen. Und nicht nur beim Großbrand einer Fleischerei im Frühjahr 2011 wurden die Atemschutzgeräteträger benötigt und die Wärmebildkamera eingesetzt.
Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch, die als Gast an der Veranstaltung teilnahm, bedankte sich bei den Feuerwehrleuten. „Sie üben hier ein Ehrenamt aus, das weit über ein normales Ehrenamt hinausgeht.“ Die Bürgermeisterin ehrte an diesem Abend auch einen langjährigen Feuerwehrmann: Hauptfeuerwehrmann Otto von Aschwege gehört seit 50 Jahren der Wehr an.
Der 1934 in Edewecht geborene Jubilar sei 1962 Mitglied bei der Feuerwehr geworden. Otto von Aschwege, der viele Jahre als Lokomotivführer bei der Edewechter Kleinbahn gearbeitet habe, zeichne sich durch seine besondere Kameradschaft und Hilfsbereitschaft aus. Kreisbrandmeister Johann Westendorf überreichte von Aschwege das Niedersächsische Feuerwehrehrenzeichen für seine 50-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr. In seiner kurzen Rede wies er noch einmal auf die vielen Veränderungen hin, die Otto von Aschwege während der vergangenen Jahrzehnte bei der Edewechter Wehr erlebte.
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