UWG unzufrieden mit stellvertretenden Bürgermeistern
Kommunalpolitik Von Mehrheitsgruppe CDU/Grüne werden Akzente vermisst
Edewecht - Seit nun mehr als 100 Tagen bilden CDU und Bündnis 90/Die Grünen die Mehrheitsgruppe im Edewechter Gemeinderat. Anlass genug für die UWG zu einem ersten Zwischenzeugnis. Und das fällt durchaus kritisch aus.
Akzente für eine neue Ratspolitik seien bislang nicht erkennbar, heißt es in einer Mitteilung der UWG. Ratsherr Thomas Apitzsch formuliert darin weiter, vor allem die Zurückhaltung der Grünen bei „grünen Themen“ falle auf. Als Beispiele werden Putenmaststall und Marktplatz genannt.
Andere Vorstellungen
Hart ins Gericht gegangen wird aber insbesondere mit den beiden neuen stellvertretenden Bürgermeistern. Während sich Jörg Brunßen (CDU) bereits für eine missverständliche Nutzung dieses Titels entschuldigt habe, sei die öffentliche Brüskierung von Uwe Martens (Grüne) nach einem ihm nicht genehmen Presseartikel „nicht nur peinlich, sondern sogar ärgerlich“. Man habe andere Vorstellungen von einem stellvertretenden Bürgermeister, schreibt die UWG. Mit Stellungnahmen auf seiner eigenen Internetseite schade Martens der Gemeinde Edewecht.
Generell sei man der Meinung, ein solcher Posten stünde eher der SPD zu. Schließlich hätten die Sozialdemokraten ein entsprechendes Wahlergebnis vorzuweisen.
Braucht noch Zeit
Ansonsten sei man gespannt, ob und welche Dinge Schwarz-Grün noch anschiebt, die ohne diese Mehrheit nicht zustande kommen würden. Dies bräuchte aber natürlich noch etwas Zeit, wird eingeräumt.
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