RASTEDE, 13. Dezember 2011


Politik einig bei XXL-Planung

Marktplatz Konzept für gesamtes Areal erstellen – Umsetzung frühestens ab 2013


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Blühendes Vorbild: Beim Herbstmarkt war die Brunnenanlage auf dem Marktplatz wieder schön bepflanzt. Eine solche optische Bereicherung hatte die UWG-Fraktion BILD: Frank Jacob  Bild vergrößern

Parkplätze, Brunnen und Pavillon: Alle Bereiche des Areals sollen berücksichtigt werden. Die CDU wünscht sich darüber hinaus eine Markthalle für die Stände des Wochenmarktes.

von Frank Jacob

Rastede - Was mit einem Antrag zum Erhalt der Brunnenanlage begann, mündet nun in einer einstimmigen Empfehlung, das gesamte Marktplatzareal in Rastede anzupacken. Allerdings wird mit der Erstellung eines Gesamtkonzeptes wohl frühestens im Haushaltsjahr 2013 begonnen werden können. Nach Vorstellung der Politik würde die Maßnahme von der Brunnenanlage über die Parkplätze bis hin zum Pavillon der Touristinformation alle Bereiche des Marktplatzes abdecken – eine XXL-Planung, deren Umsetzung mehrere Millionen Euro kosten dürfte.

„Ein derart umfangreicher Planungsauftrag kann frühestens 2013 realisiert und vor allem finanziert werden“, sagte Bürgermeister Dieter von Essen in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt und Straßen. Die Haushaltslage schließe die Umsetzung dieses Projektes im kommenden Jahr aus.

Politik und Verwaltung hatten sich das Gelände zuvor eingehend angeschaut. Bei dem Ortstermin sei übereinstimmend festgestellt worden, dass „ein vernünftiges Konzept für das gesamte Areal inklusive Pavillon erforderlich ist“, sagte Rainer Zörgiebel (Freie Fraktion Rastede).

Dem schlossen sich auch Rüdiger Kramer (SPD) und Gerd Langhorst (Grüne) an. Das Gesamtkonzept könne mittelfristig in mehreren Abschnitten umgesetzt werden, regten sie in der Sitzung denn auch an.

Die CDU schlug derweil vor, in die konzeptionellen Überlegungen auch das Thema „Markthalle“ einzubeziehen. „Eine Markthalle wäre vorrangig für Stände des Wochenmarktes gedacht, um diesen noch stärker aufzuwerten“, erläuterte Torsten Wilters (CDU). Einige Anbieter seien beispielsweise in den Wintermonaten nicht auf dem Markt vertreten, sagte er.

Aus Sicht der Politik nicht mehr zeitgemäß ist der Pavillon, in dem die Residenzort Rastede GmbH untergebracht ist. Die Verwaltung hält derweil an dem Gebäude fest. Erst im Sommer war eine neue Heizungs- und Klimaanlage installiert worden. Im aktuellen Investitionsprogramm ist für 2013 die Dämmung der Decken und Außenwände vorgesehen.

Ursprünglich hatte die UWG-Fraktion beantragt, den Brunnen zu erhalten und zu bepflanzen. Davon versprach man sich, ähnlich wie beim Frühjahrs- und Herbstmarkt, eine optische Bereicherung. Außerdem forderte die UWG eine Erweiterung der Marktfläche. Der Antrag war bereits Ende 2010 im Ausschuss behandelt und damals zurückgestellt worden.

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