21. Januar 2012


„Wir haben viele Dinge angeschoben“

Interview Ingrid Hayen (29) ist seit einem Jahr Geschäftsführerin der Residenzort Rastede GmbH


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Erster Blick: Die Geschäftsführerin der Residenzort Rastede GmbH, Ingrid Hayen, zeigt schon einmal, wie die neue Internetseite der Touristik aussehen wird. BILD: Frank Jacob  Bild vergrößern

Die gebürtige Elsfletherin hat sich inzwischen gut in Rastede eingelebt und eingearbeitet. Für 2012 kündigt sie zahlreiche Vorhaben an – unter anderem eine neue Messe im Sommer.

von Frank Jacob

FRAGE: Frau Hayen, Sie sind jetzt seit einem Jahr Geschäftsführerin der Residenzort Rastede GmbH. Haben Sie sich gut in Rastede eingelebt und eingearbeitet?
INGRID HAYEN: Ich habe mich recht schnell eingelebt und auch eingearbeitet. Bedingt war dies auch durch die Tatsache, dass es aufgrund des Personalwechsels fast keine Einarbeitungszeit gab. Eine Umstellung war allerdings der Wechsel aus einem Verein in Brake zu einer GmbH in Rastede.

FRAGE: Worin unterscheidet sich die Arbeit denn genau?
HAYEN: Die GmbH ist professioneller aufgestellt als ein Verein. Man muss sich in vielen Dingen abstimmen, zum Beispiel mit der Gemeinde als Gesellschafter, aber auch der Politik. Viele unserer Themen werden ja auch in den Fachausschüssen behandelt. So müssen auch mehr Richtlinien behandelt werden als in einem Verein.

FRAGE: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem Beirat Kommunalmarketing?
HAYEN: Gerade durch den Beirat ist auch der Bereich Marketing in der GmbH ganz anders aufgestellt als im BrakeVerein. Ich halte den Beirat für ein sehr gutes Konstrukt, weil dadurch auch viele Bürger eingebunden und beteiligt werden können.

FRAGE: Was waren die wichtigsten Ergebnisse Ihres erstes Amtsjahres?
HAYEN: Ein großer Baustein war das Projekt Culture Call, bei dem es Rasteder Sehenswürdigkeiten zum Anhören gibt. Außerdem haben wir zum Thema Besucherleitsystem einen Arbeitskreis wiederbelebt, der einige Zeit brach gelegen hatte. Wir haben auch viele Dinge angeschoben, deren Realisierung in diesem Jahr bevorsteht.

FRAGE: Welche Pläne haben Sie denn für dieses Jahr?
HAYEN: Gemeinsam mit dem Beirat Kommunalmarketing werden wir im Sommer Veranstaltungen auf dem Kögel-Willms-Platz anbieten. Mitte Februar geht unsere neue Internetseite ans Netz, an der wir im vergangenen Jahr viel gearbeitet haben. Spätestens zu Ostern soll auch unser neuer Reiseführer für Rastede vorliegen. Es handelt sich um ein hochwertiges Produkt im Buchformat.

FRAGE: In Kürze soll aber erstmal der Bürgerbus in der Gemeinde Rastede Fahrt aufnehmen. . .
HAYEN: Richtig, das wird der nächste große Schritt. Das Thema wurde im Beirat Kommunalmarketing erarbeitet und in Zusammenarbeit mit der Residenzort GmbH abgewickelt. Die konstituierende Sitzung für den Bürgerbus-Verein findet am Donnerstag, 26. Januar, statt.

FRAGE: Dürfen sich die Rasteder denn in diesem Jahr auch auf neue Veranstaltungen freuen?
HAYEN: Als Ersatz für die Energiesparmesse, die ja nur noch alle zwei Jahre stattfinden soll, wollen wir mit dem gleichen Veranstalter gegen Ende der Sommerferien eine Messe mit einer anderen thematischen Ausrichtung organisieren. Dabei wird auch der Handels- und Gewerbeverein mit einbezogen werden. Darüber hinaus gibt es Überlegungen, andere themenbezogene Messen nach Rastede zu holen. Mit der neuen Veranstaltungsreihe für den Kögel-Willms-Platz und den bewährten Veranstaltungen wird es aber schon schwierig, noch einen freien Termin für weitere Veranstaltungen zu finden.

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Ingrid Hayen (29) absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Daran schloss sich eine Weiterbildung zur staatlich geprüften Betriebswirtin mit dem Schwerpunkt Tourismus an.

In Irland sammelte sie ein halbes Jahr lang Auslandserfahrung im europäischen Kundencenter einer Autovermietung. Danach trat sie in Brake die Stelle als Geschäftsleiterin des BrakeVereins an. Seit einem Jahr ist sie nun Geschäftsführerin in Rastede.






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