Äußerung Steinhausens anders aufgefasst
Debatte Klärendes Gespräch der Beteiligten beim Bürgermeister – Kein Befangenheitsantrag gestellt
LR
Rastede - Im Nachgang zur Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt und Straßen am 9. Januar hat jetzt ein klärendes Gespräch zwischen Gerd Langhorst (Grüne) und Walter Steinhausen (CDU) bei Bürgermeister Dieter von Essen stattgefunden.
Walter Steinhausen stellte dabei noch einmal klar, dass er im Bericht der NWZ vom 13. Januar richtig zitiert wurde. Er hatte mit seinem Wortbeitrag lediglich einen moralischen Appell an die Ratsfrau Sabine Eyting (Grüne) richten wollen, da er sich in einer ähnlichen Situation vor einigen Jahren bei der Bauleitplanung „Göhlen“ anders als Sabine Eyting jetzt verhalten hatte.
Walter Steinhausen wies in dem Gespräch noch einmal den Vorwurf zurück, während der Sitzung einen Antrag auf Befangenheit von Sabine Eyting gestellt zu haben.
Gerd Langhorst legte indes Wert darauf, dass nochmals deutlich gemacht werde, dass bei Sabine Eyting keine Befangenheit vorlag. Dies wurde vorab von Bürgermeister von Essen bestätigt.
Im Ergebnis kam man überein, dass in der Ausschusssitzung kein Befangenheitsantrag gestellt worden ist. Sowohl Sabine Eyting als auch Gerd Langhorst hätten die Aussage von Walter Steinhausen in der hitzigen Debatte anders aufgefasst und interpretiert.
Bezüglich der Bewertung des Inhaltes des NWZ -Berichtes konnte weitestgehend Einigung erzielt werden. In diesem Zusammenhang versicherte Gerd Langhorst, dass gegen Walter Steinhausen kein schwerer Vorwurf erhoben wurde. Insofern treffe die Schlagzeile des Berichtes nicht den Kern der Auseinandersetzung und sei zu bedauern.
Sowohl Langhorst als auch Steinhausen erklärten abschließend, keinerlei Interesse an persönlichen Auseinandersetzungen zu haben und zukünftig wieder konstruktiv, dem Willen der Bürger entsprechend, um Sachlösungen ringen zu wollen.
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