RASTEDE, 9. Februar 2012


Stolperfallen rote Karte zeigen

Barrierefreiheit Runder Tisch will konkrete Handlungsfelder zusammenstellen


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Engagierte Runde: Die Teilnehmer des Runden Tisches „Barrierefreiheit“ wollen in der Gemeinde Rastede konkrete Maßnahmen umsetzen. Als Sprecher des Gremiums fungieren nun Adolf Marxfeld (2. von rechts) und Werner Frohn (6. von links). BILD: Beirat  Bild vergrößern

Adolf Marxfeld und Werner Frohn fungieren künftig als Sprecher des Gremiums. Bis zur nächsten Sitzung im März sollen nun Verbesserungsvorschläge gesammelt werden.

von Frank Jacob

Rastede - Klare Ziele hat sich der Runde Tisch „Barrierefreiheit“ in Rastede gesteckt: Bei einem Treffen am Dienstagabend in der „Roten Buche“ wurde entschieden, bis zur nächsten Sitzung am 8. März mögliche Handlungsfelder zu benennen, berichtet der Vorsitzende des Beirates Kommunalmarketing, Uwe Harms.

Die 14 Teilnehmer sind aufgefordert worden, Verbesserungsvorschläge zu sammeln. Bei der nächsten Zusammenkunft soll besprochen werden, welche dieser Ideen kurzfristig und welche langfristig umgesetzt werden können. Aus dieser Aufstellung von Vorschlägen sollen dann konkrete Maßnahmen abgeleitet werden.

Der Runde Tisch hat zwei Sprecher benannt, die die Ideen sammeln: Adolf Marxfeld (Senioren-Union Rastede) und Werner Frohn (SPD Arbeitsgemeinschaft 60plus). An dem Treffen nahmen auch Vertreter des Seniorenbeirates, des Behindertenbeirates, des Deutschen Roten Kreuzes, des Sozialverbandes, des Beirates Kommunalmarketing und der Residenzort Rastede GmbH sowie interessierte Einzelpersonen teil.

Leitziel des Runden Tisches „Barrierefreiheit“ ist es, die Lebensqualität und Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde zu verbessern, betont Uwe Harms und macht deutlich, dass dazu auch die Außenbereiche gehören. Dabei kann es um Bürgersteige, Straßenquerungen, Stolperfallen, Schlaglöcher, Zugang zu Geschäften und anderes mehr gehen. Um weitere Anregungen zu erhalten, sollen auch Gespräche mit der Kaufmannschaft und zum Beispiel der Sozialstation geführt werden.

Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt letztlich über den Beirat Kommunalmarketing, der die Vorschläge an die Gemeindeverwaltung weiterleitet. Die Idee des Runden Tisches „Barrierefreiheit“ geht dabei auf das Maßnahmenhandbuch Kommunalmarketing zurück.

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Harms freut sich, eine sehr engagierte und diskussionsfreudige Gruppe beim Runden Tisch versammelt zu haben. Die Beteiligten setzen sich ehrenamtlich für die Belange der Bürger in der Gemeinde ein, hebt er hervor.






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