Ocholter fürchten: Bahnhof landet auf dem Abstellgleis
Korrespondenz Oeltjen schreibt Kossendey – Gemeinsame Bemühungen bislang weitgehend fruchtlos
Ocholt - Seit Jahren schon kämpfen die Ocholter darum, dass der Bahnhof im Ortszentrum endlich barrierefrei ausgebaut wird – bislang vergeblich. Auch das Engagement politischer Prominenz und mehrere Ortstermine mit hochrangigen Vertretern der Bahn führten nicht zum gewünschten Ergebnis. Doch auch zu Beginn des neuen Jahres wollen die Ocholter nicht aufgeben.
Zu Wort meldete sich der Ocholter SPD-Vorsitzende Frank Oeltjen. Er schrieb dem Ammerländer CDU-Abgeordneten Thomas Kossendey. Der Verteidigungsstaatssekretär bemüht sich, wie berichtet, ebenfalls schon länger darum, die Bahn zu bewegen, Geld für einen Umbau in Ocholt in die Hand zu nehmen. Doch die Verantwortlichen winkten ab, verwiesen auf den ihrer Ansicht nach zu geringen Umsatz, der mit dem Bahnhof Ocholt erzielt werde.
In seinem Schreiben dankt Oeltjen Kossendey für dessen Einsatz. Der momentane Zustand des Bahnhofes, so Oeltjen, im Westersteder Stadtrat Sprecher der SPD-Fraktion, sei tatsächlich unhaltbar. Vor allem der Tunnel stelle für Radtouristen oder Eltern mit Kinderwagen eine Zumutung dar. Ein parteiunabhängiger Arbeitskreis schlug 2011 vor, die Stadt solle der Bahn die Fläche bis zum ersten Bahnsteig abkaufen. Dann könnte man einen ebenerdigen Gleiszugang schaffen. Doch eine positive Resonanz darauf gab es nicht. So wartet man in Ocholt weiter auf die Bahn.
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