Begegnung mit dem Schicksal tausender Kinder
BESUCH Jugendliche der Kolping-Berufshilfe besichtigen „Zug der Erinnerung“
Harkebrügge - Die Kolping-Berufshilfe Harkebrügge besuchte mit ihren jugendlichen Teilnehmern vor kurzem den „Zug der Erinnerung“ in Oldenburg. Diese von einer Dampflok gezogene fahrende Ausstellung durch Deutschland erinnert an das Schicksal von über einer Million deportierter Kinder und Jugendlicher während der NS-Zeit.
Wie die Harkebrügger erfuhren, kamen die meisten der jugendlichen NS-Opfer aus jüdischen Elternhäusern. Aber auch Kinder von Sinti und Roma, Behinderte und Kinder von politisch Verfolgten wurden mit der Reichsbahn Richtung Osten verschleppt. Ziel der meisten Transporte waren Vernichtungslager wie Auschwitz, Kowno und Dachau.
Die mobile Ausstellung verteilte sich über mehrere Waggons. Besonders ergreifend für die Jugendlichen war der Hauptteil, in der das Schicksal einzelner Kinder durch Fotos, Archivbelege und mündliche Berichte dargestellt wurde.
Die Ausstellung will besonders Jugendliche dazu auffordern, deutlich Stellung zu beziehen. Dies sei dringend nötig, weil der Hass, der die Kinder damals in den Tod trieb, heute erneut Opfer sucht. Antisemitismus, Fremdenhass und nationaler Größenwahn bedrohten auch heute unser Zusammenleben, wie die Jugendlichen bei einer Führung erfahren durften.
Die Kolping-Berufshilfe gGmbH in Harkebrügge ist eine Jugendwerkstatt für junge arbeitslose Menschen, die in Lebens- und Berufsfragen, sowie sozialer Integration unterstützt werden. Gefördert wird die Einrichtung unter anderem durch die Arge und die Kolpingsfamilien aus dem Land Oldenburg.
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„Nachwuchs ist ein Problem“
FRAGE: Was macht für Sie den Reiz am Volkstanz aus?
ELFRIEDE DEEKEN: Volkstänze sind überall bekannt. Wohin man auch kommt, die einfachen Varianten kann jeder gleich mittanzen. Es macht mir einfach Spaß, gemeinsam mit anderen zu tanzen. Da die Schritte so ausgelegt sind, dass der Partner ständig wechselt, lernt man auch im Handumdrehen neue Leute kennen – das gefällt mir.
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Wanderschaft mit Kutsche
G
leich fünf Wandergesellen mit Stock und Charlottenburger (bedrucktes Tuch, in das der Wandergeselle sein Hab und Gut einwickelt) waren auf ihrer dreijährigen Wanderschaft zu Gast bei der Familie Brünemeyer in Ramsloh-Hollenbrand, wo sie Herbert Brünemeyer seinen Pferden und der Kutsche begegneten. Schnell kamen die Wanderburschen mit dem Pferdeexperten ins Gespräch, der sie auf eine Tassemehr
Fahrt zum Landfrauentag
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Orientalische Düfte betören Barßel
Vom Gewürzstand auf dem Wochenmarkt in Barßel verbreiten sich angenehme Düfte. Wer in seiner Küche mit mehr als Salz, Pfeffer und Paprika würzen und kochen möchte, kann auf dem Barßeler Wochenmarkt am Stand des „Gewürz und Kräuterbasars “ aus Oldenburg aus über 480 verschiedenen Gewürzen und Kräutermischungen wählen. Darunter befinden sich auch türkische oder indische Gewürze. Aber auchmehr



