Menschen in Sirvintos in Not
Hilfstransport Wirtschaftskrise trifft litauische Freunde hart – Bitte um Spenden
von Wilhelm hellmann
Barßel - Zwar hatten die Helfer aus dem Saterland und der Gemeinde Barßel die Hilfstransporte nach Sirvintos 2009 eingestellt, nachdem sich die Wirtschaftslage in dem litauischen Regierungsbezirk Vilnius stabilisiert hatte. Jetzt aber erreichten die Familie Günther Schön und weitere befreundete Familien in Ramsloh, die sich seit 14 Jahren für die Hilfstransporte nach Litauen einsetzen, ein Hilferuf aus der Region Sirvintos.
Folgen der Wirtschaftskrise
Die Wirtschaft in der Region Sirvintos ist von der Wirtschaftskrise hart betroffen, hat jetzt eine Leiterin eines Kindergartens aus der litauischen Region Familie Schön mitgeteilt. Seit Monaten hätten die Angestellten der Einrichtung keinen Lohn mehr erhalten. Die soziale Hilfe in der Region sei mittlerweile zum Erliegen gekommen, so dass die Menschen jetzt dringend um Hilfsgüter aus Deutschland bitten.
Die Familien Günther Schön aus Ramsloh, Anita und Dieter Feldkamp aus Elisabethfehn und Erika und Hans Strohschnieder aus Elisabethfehn haben nun kurzfristig beschlossen, die Litauenhilfe wieder aufleben zu lassen. Ende Mai soll ein erster Transport mit Hilfsgütern nach Sirvintos starten.
Die Menschen in den Gemeinden Saterland und Barßel sind aufgerufen, die Sammelaktion, die auch von den Kirchengemeinden unterstützt wird, mit Geldspenden und benötigten Hilfsgütern zu begleiten.
Hilfsgüter gesucht
Ab sofort können Hilfsgüter bei Anita und Dieter Feldkamp in der Ramsloher Straße 26 in Elisabethfehn abgegeben werden. Sie sind unter 04499/420 zu erreichen. Benötigt werden Textilien wie Jacken, Anoraks, Pullover, Strickjacken, Hosen und gut erhaltene Schuhe. Aber auch Bettwäsche, Matratzen und Geschirr.
Für die Fahrt nach Litauen stellt Günther Schön aus Ramsloh wiederum einen Lastwagen zur Verfügung. Diesmal werden die Hilfsgüter jedoch gleich bei der Familie Feldkamp in Container verpackt. In Litauen werden die Hilfsgüter von den Begleitpersonen und dem ehemaligen Bürgermeister und Leiter des humanitären Fonds „Vincas Jasiukevicius“ an die Hilfsbedürftigen verteilt.
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