Von blutenden Wunden bis Ohnmacht
Erste Hilfe Landeswettbewerb des JRK in Bösel – Junge Retter nehmen Übungssituationen ernst
Anspannung trotz Übung: Die Mitglieder des Jugendrotkreuzes nahmen ihre Aufgabe sehr ernst. BILD: Heiner elsen 
von Heiner Elsen
Bösel - Offene blutende Wunden, laute Schreie, Brandblasen, Ohnmacht, Schock: Das Bild, das sich den jungen Rettern bot, war erschreckend realistisch. Doch zum Glück war alles nur eine Übung. Mehrere Gruppen des Jugendrotkreuzes (JRK) des Kreisverbandes Cloppenburg traten am Sonnabend in der Haupt- und Realschule Bösel gegeneinander an. Im Landeswettbewerb Stufe 3 mussten die Lebensretter einen theoretischen und praktischen Teil bestehen.
Nach der theoretischen Prüfung konnten unter anderem Jugendrotkreuzler aus Markhausen und Bösel beweisen, was sie in den vergangen Jahren gelernt hatten. In der „Realistischen Unfalldarstellung“ (RUD) wurden jungen Mädchen des Jugenrotkreuzes Bösel täuschend echt aussehende Wunden aufgemalt und geklebt. Während der Übung mimten die Mädchen Verletzte in einer Küche: Verbrühungen, Verbrennungen und Schnittwunden mussten durch die Jungretter schnell versorgt und behandelt werden. Dabei sollten die Jungsanitäter stets Ruhe bewahren, um den Verletzten eine gute Betreuung zu bieten.
Hierbei standen immer die wachsamen Augen der Schiedsrichter des Landesverbandes Oldenburg im Hintergrund. Sie beurteilten die Gruppen nach ihren Behandlungen und gaben jedem Retter individuelle Punkte und Noten für ihre Erste-Hilfe-Leistungen. Aber auch die Teamarbeit wurde sehr genau unter die Lupe genommen. Dabei standen die Jungretter sichtlich unter Anspannung, denn sie versuchten sich in Bösel gleichzeitig für den Bundeswettbewerb der Stufe 3 in Schleswig-Holstein zu qualifizieren.
Das Jugendrotkreuz ist eine eigenverantwortliche Jugendorganisation des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Das Jugendrotkreuz hat bundesweit etwa 113 000 Mitglieder und ist in 5500 Gruppen in Ortsvereinen, Kreis- und Landesverbänden organisiert. Schwerpunkte des Jugendrotkreuzes ist die Jugendarbeit im Bereich Schule, sowie das Schminken und Darstellen von Verletzungen zu Übungszwecken in einer realistisch nachgestellten Notfallsituation.
- In diesem Jahr wird es keine Euro Musiktage geben: Diesen Beschluss des Vorstandes des Euro e.V. Bösel verkündete am Mittwochabend der Präsident, Hermann Block auf der Jahreshauptversammlung des Vereins.mehr
- Die Kolpingfamilie Bösel lädt am Sonntag, 19. Februar, zum „Böseler Kinderkarneval“ ein. Beginn ist um 15 Uhr im Saal Hempen-Hagen. Auf die Kinder warten lustige Tänze, tolle Spiele, Tanzen und Kostümprämierungen.mehr
- Als Linda Tapken ihren Backofen öffnet und langsam die Auflaufform herauszieht strömt ein Duft durch die Küche, der einen automatisch an den Esstisch treibt: Es gibt Hackbraten auf einem Bett aus Butterwirsing und dazu serviert sie Röstkartoffeln und eine Bechamelsauce.mehr
- Der jüngste Spieler ist so um die 30 Jahre alt. Der Älteste auf dem Feld ist 71. Bei dieser Sachlage könnte man davon ausgehen, dass das Kräfteverhältnis beim Faustball in der Sporthalle in Petersdorf unausgewogen ist.mehr
- Gleich zwei Versammlungen hatten die Mitglieder der katholischen Frauengemeinschaft Bösel (kfd) am Montagabend zu absolvieren. Die Vorsitzende Elisabeth van Zadel begrüßte die Frauen im Pfarrheim zunächst zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung.mehr


