Cappeln besteht auf Lärmschutz
Politik Ausschuss berät über Baugebiete
Cappeln - Die großen Wasserpfützen auf dem Fußweg zwischen der Magdeburgerstraße und dem Baugebiet Cappeln-Süd sollen austrocknen. Dass hier schnell Abhilfe geschaffen werden muss, darüber waren sich die Mitglieder des Planungs-, Umwelt- und Wegeausschusses auf ihrer Sitzung am Dienstag schnell einig. Wie der Weg nach Abschluss der Bautätigkeit und dem damit verbundenen Schwerlastverkehr ausgebaut werden soll, darüber sollte beraten werden, wenn es so weit ist.
Gelöst werden soll auch das Problem mit der Schulbushaltestelle an der Warnstedter Straße im Einmündungsbereich der Gemeindestraßen Süsfelde/Zum Busch. Hier soll eine Übergangslösung Abhilfe schaffen, um Zeit für Gespräche mit den Grundstückseigentümern und der Planung bis zur Fertigstellung der Haltestelle zu gewinnen.
Wenig kompromissbereit zeigte sich der Ausschuss in der Frage der geplanten Baugebiete in der Gemeinde Cappeln. Hier sollen Rat und Verwaltung an den Planungen auch gegen Widerstände, etwa vom Landkreis, festhalten. Dies gelte auch für das Baugebiet Dr. Niemannstraße. Weil hier die Gemeinde bereits Planungsabsichten habe, müsse beim möglichen Ausbau der E 233/B 72 Lärmschutz vorgesehen werden.
Cappeln habe bedingt durch Sauergasleitungen, vorhandene Geruchsemissionen und Naturschutzgebiete wenig Möglichkeiten, sich zu entwickeln. Durch die Aufstellung von Bauplänen will die Gemeinde sich für die zukünftige Entwicklung und der weiteren Ansiedlung von Familien absichern.
Ferner empfahl der Ausschuss, einen Gutachter mit der Untersuchung von Möglichkeiten zur weiteren Ansiedlung regenerativer Energien zu beauftragen.
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