CLOPPENBURG, 13. März 2010


Alt werden in einer jungen Stadt

bürgerforum Senioren denken gemeinsam über Morgen nach – Erste Ergebnisse


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Seniorenbeiratsvorsitzende Elfriede Lange (im Vordergrund) präsentierte den Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Ergebnisse des Bürgerforums 2009. BILD: Marc Kuhlmann  Bild vergrößern

Kleingruppen arbeiten fortan an alltäglichen Hilfestellungen für Senioren. Dafür stehen dem Beirat noch Bundesmittel zur Verfügung.

von marc kuhlmann

cloppenburg - „Wie wollen wir morgen leben?“, so lautet die zentrale Fragestellung, mit der sich der Seniorenbeirat und der Präventionsrat der Stadt Cloppenburg seit fast einem Jahr beschäftigen. Jetzt stellte Seniorenbeirats-Vorsitzende Elfriede Lange der Öffentlichkeit die Ergebnisse vor, die aus den einzelnen Foren einer Tagung im Juni 2009 mit interessierten Mitbürgern hervorgegangen sind.

Viele Themenvorschläge sind erarbeitet worden, die jetzt in einer neuen Runde praktisch umgesetzt werden sollen. Aus dem Bundesprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Aktiv im Alter“ stehen dem Beirat noch 7500 Euro für die Projektumsetzung zur Verfügung. Aus der Fülle von Meinungen und Anregungen ragen vor allem die Wünsche nach kostengünstigen Angeboten für Senioren, einem Sportwegweiser, eine bessere Verkehrssituation, behindertengerechte, öffentliche Toiletten sowie Integration und Nachbarschaftspflege heraus.

Alt werden in einer jungen Stadt: Nicht neu ist, dass die Stadt Cloppenburg, gemessen am Durchschnittsalter der Einwohner, die jüngste Stadt Deutschlands ist. Dennoch beträgt der Anteil der über 60-Jährigen bereits mehr als 30 Prozent.

Für diese Senioren sollen nun bis spätestens Ende des Jahres erste Ergebnisse aus dem Forum vorliegen. Insgesamt neun Kleingruppen gehen unter anderem die Themen Einkaufsdienst, Verkehrssicherheit, Personenbeförderung und Seniorenwoche an. Auch sei angedacht – so Thorsten Meyer vom Präventionsrat – die Schaffung einer Ehrenamtsbörse zu realisieren.

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