Jusos fordern Bürgermeister Wiese zum Handeln auf
Politik „Jokus-Messe muss gerettet werden“ – „Mangelnde Wertschätzung von Seiten der Politik“
Cloppenburg - Die Absage der „Jokus“-Messe empfinden die Jusos in Cloppenburg als „Skandal“. Es sei nicht hinzunehmen, dass die ehemals „kinderreichste Stadt Deutschlands“ die Arbeit der Interessenvertreter junger Menschen derart „mit Füßen tritt“. Politikverdrossenheit unter Jugendlichen sei angesichts solcher Missstände „nicht überraschend“.
Die Jugendorganisation der SPD fordert Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese auf, „alles in seiner Macht stehende“ zu unternehmen, um den Erhalt der Jugendmesse zu sichern. Zudem solle sich der Bürgermeister zu der Situation äußern, so die Jusos in einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung. „Die Jokus-Messe bietet den jungen Menschen wichtige Informationen über die Möglichkeiten von Vereinen und Aktivitäten in der Jugendfreizeit. Diese Informationsbörse muss gerettet werden“, fordert der Vorstand der Jusos Cloppenburg.
Des Weiteren beklagen die Jusos die mangelnde Wertschätzung, die Jugendarbeit seitens der Cloppenburger Politik genießt. „Dass sich bei den Mitarbeitern der ,Roten Schule’ mehr als 500 Überstunden anhäufen, zeugt von eindeutiger Unterbesetzung. In einer Stadt mit einem überdurchschnittlich hohen Aussiedleranteil sollte viel mehr Wert auf Jugendarbeit gelegt werden“, erklären die Jusos.
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