Regionalen Wassertourismus weiter voranbringen
MOTORBOOTSPORT Informationsabend in Kamperfehn – Landesverband braucht Hilfe der lokalen Vereine
Kamperfehn - Um den Motorbootsport in unserer Region zu stärken, lud der Bootsclub Kamperfehn alle Motorbootsportinteressierten und Mitglieder verschiedener Wassersportvereine jetzt zu einer Informationsveranstaltung in das Fehnhuus ein. Zu Gast waren Mitglieder der lokalen Bootsclubs und mehrere Vertreter des Landesverbandes Motorbootsport Niedersachsen (LMN), um über die Wassersportsituation im Nordkreis zu berichten.
Nachdem Franz Beuing vom Bootsclub Kamperfehn alle Anwesenden begrüßt hatte, begann Benno Wiemeyer, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes, zu referieren.
Der LMN ist ein selbständiger Dachverband für den Motorbootsport in Niedersachsen. Wichtigste Aufgabe sei es, die verschiedenen Gebiete touristisch zu fördern und die Wasserstraßen für Jedermann beliebt zu machen: „Besonders ist man hierbei auf die lokalen Clubs und Vereine angewiesen“, merkt Wiemeyer an.
In seinem Vortrag ging Wiemeyer auf das Bootsrevier der Leda ein, zu dem auch der Elisabethfehnkanal und somit auch das Revier des Bootsclub Kamperfehn zählt. „Gerade hier im Nordkreis kann man noch tief in das Land hineinfahren“, berichtet Wiemeyer und macht somit auf die Attraktivität des Ledareviers aufmerksam. Die niedersächsischen Flüsse seien durch die großen Wasserstraßen wie die Weser und der Mittelandkanal ins Abseits gedrängt worden. „Wir haben attraktive kleine Flüsse und Kanäle in Niedersachsen, die unbedingt mehr gefördert werden müssen“, merkt Wiemeyer diesbezüglich an. Der Motorbootsport auf den kleineren Flüssen und Kanälen sei in unserer Region noch nicht ganz angekommen.
Der LMN plant bis zum Jahr 2011 einen neuen Rundtörn zu entwerfen, der das Wasserstraßendreieck rund um die Leda, die Ems und den Küstenkanal betrifft. Ein Teil dieses Törns soll von Leer aus über Rhauderfehn zum Küstenkanal gehen, wobei dann auch Kamperfehn und Barßel als Stationen auf der Route liegen würden. Hilfe und Informationen der lokalen Clubs werden hierbei dringend benötigt, um optimale Fahrbedingungen zu gewährleisten und den regionalen Wassertourismus weiter voranzubringen.
Gerade die Kenntnisse der Mitglieder der lokalen Vereine wie in Kamperfehn spielten dabei eine große Rolle, damit die Wassersportler auch in Zukunft auf dem Elisabethfehnkanal und der Leda immer den richtigen Kurs einhalten, so Wiemeyer.
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