Hubert Frye geht auf Möbeltour
Soziales In der Jugendwerkstatt geschnuppert – Bewerbungsgespräche trainiert
Margrit Frerichs und Hubert Frye erlebten am Freitag den Arbeitsalltag in der Jugendwerkstatt. Hier erklärt ihnen Auszubildender Robert Baier die Tischlerei. BILD: Heinz-Josef Laing 
von Heinz-Josef Laing
Friesoythe - Den bundesweiten Aktionstag „Jugend braucht Perspektive – Jugendarmut“ nutzten am Freitag Saterlands Bürgermeister Hubert Frye und Margrit Frerichs, stellvertretende Leiterin der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Friesoythe, um in der Jugendwerkstatt des Sozialen Briefkastens in Friesoythe den Mitarbeitern über die Schultern zu schauen. Hubert Frye fuhr mit den Jugendlichen auf Möbeltour, Margrit Frerichs erfuhr Neues zum Umgang mit Holz in der Tischlerei.
Um 8 Uhr stieg Frye mit den Jugendlichen in den Transporter, um Möbel auszuliefern und reparaturbedürftige Möbel von Spendern abzuholen. Frye: „Das war eine besondere Erfahrung im Berufsalltag eines Bürgermeisters. Ich habe viel gelernt. Dass hier Jugendliche ausgebildet werden, war mir völlig neu.“
Und Margrit Frerichs erhielt in der Tischlerei einen Einblick in den direkten Ausbildungsbereich: „Mir wurde alles auf eine sehr nette Art und Weise erklärt.“ Vom Caritas-Verein aus Altenoythe waren Verwaltungsleiter Bernd Rieken und Personalleiterin Frauke Hülsmann-Martin gekommen. Sie trainierten in der Simulation mit mehreren Jugendlichen das Verhalten bei Bewerbungsgesprächen. Bernd Rieken: „Wir fragen nach Stärken und Schwächen und geben Hinweise, wie man bei einem solchen Gespräch auftritt.“ Iris Schulze, Leiterin der Jugendwerkstatt: „Das sind gute und wichtige Übungen für unsere Jugendlichen“.
Ursula Decker, Lehrerin in der Einrichtung auf dem Grünen Hof in Friesoythe: „Der Josefstag dient dazu, die Jugendlichen in der Werkstatt mit anderen Menschen ins Gespräch zu bringen.“ Eingeladen seien dazu neben den Schulen auch Kirchenvertreter. Iris Schultze: „Wir würden uns über ein noch größeres Interesse der Eingeladenen am Josefstag freuen.“
Die Jugendwerkstatt gehört zum Sozialen Briefkasten des Sozialdienstes katholischer Männer (SKM). Sie finanziert sich aus Geldern der Stadt, des Landes, der Arge und der Europäischen Union.
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