FRIESOYTHE, 10. Februar 2012


Traum vom ersten Auto schnell vorbei

Erstes Auto Drei Monate lang fuhr Ludger Lammers seinen Renault 4, dann versagte der Motor


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Stadtbrandmeister Ludger Lammers BILD: Christine Henze  Bild vergrößern

Friesoythes Stadtbrandmeister Ludger Lammers kaufte sich mit 19 Jahren sein erstes Auto, einen gelben Renault 4. Doch das junge Glück hielt nicht lange.

von Christine Henze

Friesoythe - „Es wurde viel als Familienkutsche genutzt“, berichtet Friesoythes Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr, Ludger Lammers, über sein erstes Auto. 19 Jahre jung war er, als er sein Erspartes von etwa 2000 Mark im Frühjahr 1975 in einen Renault 4 (kurz: R 4) investierte.

„Der Fünftürer war gelb und hatte eine Handschaltung“, schwärmt Lammers und ergänzt, dass das zu der Zeit ein jugendliches Auto gewesen sei. Deshalb habe er sich genau dieses Modell ausgesucht. „Ich hatte 1974 gerade meinen Führerschein in der Tasche und brauchte ein Auto.“ Er klapperte die Händler der Gegend ab und schaute sich verschiedene Angebote an, erinnert sich Lammers.


Renault als Lernauto
Bei einem Autohändler in Friesoythe wurde er fündig. Der damals etwa zehn Jahre alte Renault sollte es sein.

Für ihn sei das erste Auto vor allem ein Lernauto gewesen, sagt er. Damit wurde fahrtechnisch auch mal etwas riskiert, was man heute nicht mehr tun würde. Auch seine acht Geschwister nutzten das Auto. „Wir sind eine große Familie. Da ist jeder auf jeden angewiesen. Wenn Besorgungen erledigt werden mussten, wurde dafür die Familienkutsche genommen.“

Lammers betont, dass man das Fahren nur lerne, wenn man es macht. Aus diesem Grund durften seine Geschwister damals mit seinem Auto fahren – auch seine eigenen vier Kinder durften das – und fahren auch heute noch gern mit Papas Auto.


Motor versagte
Nach drei Monaten war dann Schluss mit dem Fahrvergnügen. „Ich hatte das Auto leider nicht so lange, denn der Motor ist verreckt“, so Lammers.

Ein paar Jahre später begegnete er demselben Modell wieder: 1981 begann der gelernte Maurer in der neuen Firma seinen Dienst und fuhr etwa drei Jahre lang einen R 4 als Dienstfahrzeug. „Ich bin das Auto sehr gern gefahren.“

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Beim zweiten privaten Auto wollte Ludger Lammers dann alles richtig machen und mehr Geld investieren. Die Wahl fiel auf einen Fiat, den er etwa drei Jahre lang fuhr.

Das Auto hatte er zwar länger als das erste. Dennoch hätte er sich den gelben R 4 zu jeder Zeit wieder als sein erstes Auto ausgesucht, so Ludger Lammers.






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