E 233: Planer erläutern Ausbau-Varianten
Information „Abschnitt 5“ reicht von Lastrup-Ost bis Löningen-Meerdorf – Blick in Richtung Süden
EB
Lastrup - Den Stand der Vorplanungen für den Ausbau der E 233 auf dem Streckenabschnitt von der Anschlussstelle Lastrup-Ost der Ortsumgehung Lastrup bis nach Löningen-Meerdorf war Gegenstand einer Informationsveranstaltung, zu der der Kreis Cloppenburg am Freitag, 20. Januar, ins Forum Hasetal eingeladen hatte. Der sogenannte Planungsabschnitt 5 hat einschließlich der Ortsumgehung Lastrup eine Gesamtlänge von zehn Kilometer. Die ausgearbeitete Trassenplanung sieht vor, dass im Bereich der Ortsumgehung Lastrup, trotz der Verbreiterung auf vier Fahrspuren, die vorhandenen Brückenbauwerke erhalten werden.
Anbindungen erhalten
Auf dem Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Lastrup-Ost und der Überführung über die Molberger Straße muss der Fahrbahnverlauf angepasst werden, um die für den Ausbau erforderlichen größeren Radien einzuhalten. Für Lastrup sind zwei Anschlussstellen geplant. Neben der Lastrup-Ost bleiben die Auf- und Abfahrten an der Linderner Straße (K 357) erhalten. Weil alle Brücken bestehen bleiben, gibt es auch nach dem Ausbau Überführungen der Molberger Straße, der Hammeler Straße und des Baukelweges in Oldendorf sowie eine Radwegüberführung an der Hohefeld-Siedlung.
Von der Brücke in Oldendorf macht die neue Fahrbahn einen Bogen, und wird dann im Westen des Oldendorfer Fuhrenkamps wieder an die derzeitige Trasse herangeführt.
In dem weiteren Streckenverlauf im Bereich Steinrieden favorisieren die Planer nach Prüfung von verschiedenen Varianten einen Ausbau der Straße nach Süden. Hierbei ergeben sich zwei Möglichkeiten. Bei der „südlichen Anbauvariante“ wird die vorhandene Fahrbahn nach Süden verbreitert. Die aus Sicht der Planer beste Lösung ist jedoch die „südlich abgesetzte Ausbauvariante“. Hierbei werden die vier Fahrstreifen in geringer Entfernung zur vorhanden Straße neu gebaut. Dies ist auch die Lösung, die in einer Versammlung von allen betroffenen Wohnanliegern befürwortet wurde.
Platz für Lärmschutz
Bei der „südlichen Anbauvariante“ müssen drei und bei der „südlich abgesetzten Variante“ fünf Wohnanlieger, deren Gebäude direkt an der Fahrbahn liegen, und die deswegen erheblichen Verkehrsbelastungen ausgesetzt sind, weichen. Diese Lösung hat den Vorteil, dass die jetzige Straße als Erschließungsstraße für die nördlichen Anlieger bestehen bleibt, und dass gleichzeitig Platz für Lärmschutzmaßnahmen für die Anlieger im Norden geschaffen wird.
Eine Überführung ist im Bereich der Steinrieder Straße vorgesehen. Westlich von Steinrieden soll die Straße dann wieder auf der bereits vorhandenen Trasse geführt werden, wobei die Fahrbahn nach Norden hin verbreitert wird.
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