Lohreys Klassen haben immer die schönsten Mappen
Verabschiedung Großes Lob für Integrationsarbeit – Gute Wünsche von allen Seiten
Kollegium, Personalrat und Schulleiterin Petra Hensen (Mitte) verabschiedeten sich mit Präsenten von Irina Lohrey (3. von rechts) BILD: Aloys Landwehr 
Molbergen - „Frau Irina Lohrey leistet in der Schule eine gute Integrationsarbeit und eine besondere Elternarbeit, um Kontakte zwischen Aussiedlereltern und der Schule herbeizuführen“, hieß es schon 1999 in einer Beurteilung über die Lehrerin, die nun nach 14 Jahren an der Anne-Frank-Schule Molbergen in die Freistellungsphase im Rahmen der Altersteilzeit verabschiedet wurde.
Auch Rektorin Petra Hensen lobte die Arbeit der in Kasachstan geborenen Lehrerin. Anhand kleiner Präsente stellte sie die Arbeit der in Cloppenburg wohnenden und seit 42 Jahren verheirateten dreifachen Mutter vor, die in Omsk „Deutsche Sprache und Literatur“ studierte und von 1971 bis 1992 im kasachischen Shelesinij als Deutschlehrerin tätig war.
1992 übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Deutschland und arbeitete von 1993 bis 1998 beim Bildungswerk Cloppenburg als Deutschreferentin für Aussiedler. 1998 erhielt sie in Molbergen zu-nächst eine befristete Stelle vorwiegend im Sprachunterricht von Aussiedlerkindern, aber auch in Textiles Gestalten und Hauswirtschaft. Ein Wörterbuch Deutsch – Russisch symbolisierte ihre Arbeit in den ersten Jahren in Molbergen. 1999 wurde die Stelle in eine unbefristete umgewandelt und 2003 die Stundenzahl auf 27,5 erhöht. Lohrey unterrichtete jetzt Deutsch, Geschichte oder Erdkunde und wurde auch als Klassenlehrerin eingesetzt.
„Sie hat an der Hauptschule mit großem Erfolg zum Beispiel unsere bisher einzige reine Jungenklasse geführt. Niemand von den Kollegen macht sich soviel Notizen zu den Schülern wie sie. Und es gibt keine Klasse, die schönere Mappen hat, als die von Irina Lohrey“, so Hensen.
Neben einer besonders gestalteten Mappe als Zeichen für ihre Arbeit mit den Schülern hatte die Schulleiterin aber auch ein Herz dabei. „Du hast immer ein besonders gutes Herz für die Schüler gehabt,“ lobte Hensen. „Und wir konnten immer auf dich zählen, wenn wir mit Eltern reden mussten, die vielleicht nicht ganz so gut Deutsch sprachen. Ich weiß nicht immer, was du ihnen erzählt hast, aber nachher waren immer alle Probleme geklärt.“ Auch die Kollegen schlossen sich dem Lob und den guten Wünschen mit einem Lied und Präsenten ab.
Irina Lohrey lobte vor allem ihre Rektoren Klemens Domnick und Petra Hensen, die ihr immer Mut gemacht und sie unterstützt hätten. „Ihr habt mir die Arbeit hier in Molbergen leichter gemacht, weil ihr sie mir zugetraut habt,“ bedankte sie sich.
- Im rund 1000 Quadratmeter großen Garten blüht es schon kräftig, der Rasen ist sattgrün, in der Mitte empfängt plätschernd ein kleiner Teich den Besucher. Idyllisch möchte man den Garten nennen. Doch so ganz zufrieden sind Julia und Johannes Bley nicht.mehr
- Abschiedstränen und Umarmungen überall – so emotional gestaltete sich der Abschied der 13 Molberger Schüler und Schülerinnen der 7. Klassen der Anne-Frank-Schule von ihren polnischen Gastgebern.
„Der Austausch war richtig gut.mehr
- Bei ihrem Galaabend anlässlich ihres 175-jährigen Bestehens hat die Schützenbruderschaft St. Johannes Molbergen am Freitag, 15. Juni, die Big Band Bösel zu Gast. Beginn ist um 20 Uhr im Festzelt. Die Zugführer haben bereits mit dem Vorverkauf begonnen.mehr
- Das Forstamt Ahlhorn lädt zum Muttertag am 13. Mai zu einer Waldmesse mit Pfarrer Dirk Költgen (Bethen) in den Dwergter Sand ein. Beginn ist 10.30 Uhr. Mit dabei sind auch Bläser des Musikvereins Garrel.mehr
- Mit großem Hallo haben rund 900 Gäste am vergangenen Sonnabend eine Gala für den Ermker Europa-Prinzen Sebastian Spille gefeiert, dessen Amtszeit sich dem Ende zuneigt. Abordnungen der Bruderschaften, befreundete Vereine und viele Besucher aus nah und fern haben in Ermke gefeiert.mehr


