Land gibt Geld für Straßenausbau frei
Millionenprojekt Ostermoorstraße und Scharreler Damm werden auf 22 Kilometern saniert
Vertreter der CDU aus den Gemeinden Barßel und Saterland informierten sich am Freitag vor Ort in Scharrel über die geplanten Baumaßnahmen. BILD: Heinz-Josef Laing 
von Heinz-Josef Laing
Scharrel - Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) hat am Freitag 24 Millionen Euro Fördermittel für insgesamt 102 neue kommunale Straßenbauvorhaben im Land freigegeben. Darunter ist auch das Geld für den geplanten Ausbau der Ostermoorstraße und der Straße Scharreler Damm.
Beide Kreisstraßen sollen – wie berichtet – auf einer Länge von 22 Kilometern saniert, ausgebaut und erweitert werden. Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt für den Ausbau von Kreisstraßen in Niedersachsen, das als „Öffentlich private Partnerschaft“ (ÖPP) abgewickelt wird: Privatfirmen bauen nach einer europaweiten Ausschreibung die Straße, unterhalten sie 25 Jahre lang und geben sie dann nach einer Generalüberholung an den Landkreis Cloppenburg ab, erläuterte Landrat Hans Eveslage am Freitag vor Ort in Scharrel vor Vertretern der CDU aus den Gemeinden Barßel und Saterland das Verfahren. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 12,5 Millionen Euro. 7,5 Millionen Euro kommen vom Land Niedersachsen, den Rest trägt der private Investor.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley überbrachte den kommunalen Vertretern am Freitag den Bescheid des Ministers, der das Vorhaben in das Jahresbauprogramm 2012 aufgenommen hat. Bley bedankte sich bei allen an den Projektplanungen beteiligten Behörden und Politikern. Der Straßenausbau diene an erster Stelle der Verkehrssicherheit. Nach Angaben von Hans Eveslage wird die Maßnahme in den nächsten zwei Jahren umgesetzt. Die Fertigstellung des Straßenausbaus werde 2014 erwartet. Ohne das Pilotprojekt und die damit verbundene Förderung hätte der Landkreis sehr viel mehr Zeit für die Sanierung der Straßen benötigt.
Saterlands Bürgermeister Hubert Frye bedankte sich besonders bei Bley und Eveslage. Der jetzige Minister-Bescheid sei ein verspätetes Weihnachtsgeschenk. Jetzt gehe ein lange gehegter Wunsch der Anlieger in Erfüllung.
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