Ein Garten und viele Windmühlen
Rat Gremium beschließt Vertrag zur Erstellung des Windanlagenparks Ostermoor
So soll der Klostergarten in Bokelesch bald aussehen. Vier unterschiedliche „Themenbeete“ (unten rechts) werden entstehen. BILD: Gemeinde Saterland 
von Mirco Moormann
Ramsloh - Bei der Johanniterkapelle in Bokelesch wird der Klostergarten (wir berichteten) gebaut. Das hat am Montagabend der Rat der Gemeinde Saterland beschlossen. Vier unterschiedliche Themenbeete werden entstehen, wie Bürgermeister Hubert Frye auf der Sitzung des Gremiums mitteilte. In den Beeten sollen grundsätzlich Pflanzen gesetzt werden, die typischerweise in Klostergärten wuchsen. Für den Klostergarten wird die Gemeinde 8000 Euro zur Verfügung stellen. Ein kleiner Betrag im Vergleich zu dem, was noch im Rat verabschiedet wurde.
Denn die Ratsmitglieder haben die Sanierung der Turnhalle in Scharrel und die Errichtung der Mensa in Strücklingen einstimmig beschlossen. Zusammen sind damit Bauprojekte in Höhe von 1,2 Millionen Euro auf den Weg gebracht worden. Der Umbau und die Erweiterung der Sporthalle wird 900 000 Euro in Anspruch nehmen, die Mensa knapp 300 000 Euro. Diese Mittel waren bei den Haushaltsklausur abgesegnet und in den diesjährigen Haushalt mitaufgenommen worden. Ebenfalls Geld kosten wird die Gemeinde in diesem Jahr der Tourismusverein Erholungsgebiet Barßel-Saterland. Der Tourismusverein arbeite defizitär und hatte zum Ende des vergangenen Jahres deutliche Verluste verbucht.
So beschloss der Rat, dass der jährliche Zuschuss von bisher 26 500 Euro auf 35 000 Euro erhöht wird. Der Rat stimmte der Erhöhung einstimmig zu. Ratsherr Leonhard Rosenbaum (CDU) regte an, eine Weiterentwicklung des Konzepts zu erarbeiten. Karl-Peter Schramm (SPD) sprach sich ebenfalls für die Erhöhung aus, und teilte zudem mit, dass andere Tourismusvereine mit „wesentlich mehr Geld“ ausgestattet seien.
Des Weiteren stimmte der Rat für die Änderung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen für die Errichtung von Trocknungsanlagen. Auch für das Ferienhausgebiet in Strücklingen gab es grünes Licht. Ebenso ist jetzt amtlich, dass auf den noch freien Grundstücken in 14 Gewerbegebieten im gesamten Saterland keine Photovoltaik-Bodenanlagen mehr errichtet werden dürfen.
Einen weiteren, wichtigen Schritt in Sachen Windenergieanlagenpark Ostermoor hat der Rat am Montag gemacht: Dem Städtebaulichen Durchführungsvertrag zur Erstellung des Parks wurde zugestimmt. Bis zum Ende des Jahres soll ein Großteil der 24 Anlagen stehen, hieß es.
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