Farbspiele und asiatische Köpfe
Ausstellung Drei Künstlerinnen zeigen ihre Werke im Lokschuppen
Rosmarie Hackmann (rechts), Katrin Zettermann-Wawrzinek (Mitte) und Doris Reske (links) präsentieren im Lokschuppen Jever ihre Arbeiten. BILD: Rahel Arnold 
von Rahel Arnold
Jever - Die neue Ausstellung im Künstlerforum Jever „Form und Farbe – Bildhauerei trifft Malerei“ der Bildhauerinnen Rosmarie Hackmann und Doris Reske und der Malerin Katrin Zettermann-Wawrzinek zeigt Skulpturen aus Stein und Keramik sowie Malereien.
Katrin Zettermann-Wawrzinek hält es in ihrer Kunst mit einem Zitat von Hermann Hesse: „Die Natur hat zehntausend Farben.“ In ihren Bildern spielt die ausgebildete Zeichnerin mit vielen unterschiedlichen Farbnuancen. Sie verwendet dabei verschiedenste Materialien, darunter Öl, Lack, Kupfer, Perlmutt und Sand.
Sie experimentiert mit den Farben und Materialien auf der Leinwand und schafft so plastische Motive. Ihre Gemälde trägt sie manchmal in das Sonnenlicht, nur um zu sehen, was das Licht mit ihren Bildern macht. In ihren Werken vereinen sich grafische und kalligraphische Elemente.
Die Distanz bei der Betrachtung ihrer Werke spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ergeben sie aus der Fernsicht ein stimmiges Ganzes, so offenbaren sie in der Nahsicht winzige Details. Die Bilder sind Ausdruck ihrer Gefühle – „Botschaften der Seele“, wie sie es selbst nennt.
Die Bildhauerin Rosmarie Hackmann gründete ihr erstes Atelier mit befreundeten Künstlern im Jahr 1996 in Oldenburg. Sie studierte an der Carl-von-Ossietzky-Universität Kunst und Keramik. Dort lernte sie auch Doris Reske kennen.
Hackmann gestaltet Objekte, Köpfe und Frauentorsi. Eine Reise nach Taiwan inspirierte sie zu drei asiatischen Köpfen, die auch in der Ausstellung zu sehen sind. Rosmarie Hackmann arbeitet unter anderem mit Sandstein, schwarzem Alabaster und Serpentin.
Die Künstlerin Doris Reske lebt in Oldenburg und arbeitet seit mehr als 15 Jahren als Bildhauerin. Auch sie studierte Kunst an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg. Ihr Schaffensprozess richtet sich eigenen Angaben zufolge auf das Gegenwärtige. Ein besonderer Aspekt ihrer Arbeit ist die farbige Gestaltung ihrer Skulpturen. Damit knüpft sie an farbige Darstellungen aus der Antike an.
Die Ausstellung der drei Künstlerinnen ist noch bis Sonntag, 4. März, mittwochs, sonnabends und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr zu sehen.
NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/nwztv
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