VAREL, 1. Dezember 2009


Riesenschecken und Widderzwerge

KLEINTIER-AUSSTELLUNG Züchter aus Varel-Land zeigen ihre Kaninchen


Bild

Riesenrassen werden in Varel gezeigt. BILD: BEGEROW Bild vergrößern

LANGE ZEIT SCHON SIND DIE ZÜCHTER AUS VAREL-LAND OHNE EIGENES LOKAL. AM WOCHENENDE KÖNNEN SIE DIE WEBEREI NUTZEN.

KOP

Varel - Große Freude beim Rassekaninchenzuchtverein I 94 Varel-Land. Nach drei Jahren kann der Klub endlich wieder eine Kaninchenschau organisieren. Kurzfristig ist am 5. und 6. Dezember in der „Weberei“ Varel ein Wochenende freigeworden. Früher stellte der Verein im Landgasthof Haßmann in Obenstrohe aus. „Nachdem das Lokal geschlossen war, standen wir ohne Ausstellungsraum dar“, sagt Heinz Boekhoff vom Rasskaninchenzuchtverein I 94. „Die Weberei ist leider auf Jahre im voraus ausgebucht.“

140 Tiere aus 32 Zuchtgruppen werden am Sonnabend und Sonntag, 5./6. Dezember von 9 bis 17 Uhr zu sehen sein. „Wir zeigen alle Riesenrassen“, so Janssen. „Die wiegen mehr als neun Kilo.“ Ausgestellt werden ebenfalls Deutsche Riesenschecken schwarz-weiß und blau-weiß. Dagegen sind die Widderzwerge mit 1200 Gramm und Schlappohren sehr zierlich.

Heinz Boekhoff aus Seghorn und Eckard Schumann aus Varel präsentieren auch ihre Neuzüchtungen. „Die Schwarzhasen sind noch nicht offiziell zugelassen“, erklärt Boekhoff, ebenso wie die Hasen, schwarz, lohfarbig.“ Deshalb beteiligt sich auch der Hasen-Club Weser-Ems an der Schau. In der „Werberei“. können sich die Besucher auch vom Futterspezialisten Karl Bergmann aus Viersen beraten lassen.

Selbstverständlich gehört zu einer Kaninchenschau auch eine Cafeteria, ebenso eine Tombola. Der Rassekaninchenzuchtverein I 94 Varel-Land will den Besucher aber auch anderweitig Abwechslung bieten. So stellt Harald Timmer aus Stuhr Mineralien, Fossilien und Edelsteine aus. Ferner wird Opalschmuck präsentiert. Offiziell eröffnet wird die Kaninchenschau am 5. Dezember um 14 Uhr von der Vorsitzenden des Vereins, Gaby Boekhoff, und vom Ehrenmitglied und früheren Landwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke.

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