Abschied von Funke „würdevoll und angemessen“
POLITIK Rat hat Mandats-Niederlegung am 16. Februar auf Tagesordnung – SPD-Fraktion lädt ein
VAREL - Die Ära des Politikers Karl-Heinz Funke (SPD) endet in der nächsten Sitzung des Rates der Stadt Varel als Tagesordnungspunkt. Bürgermeister Gerd-Christian Wagner wird den Punkt aufrufen und den Rat offiziell darüber informieren, dass die Niederlegung des Mandates amtlich ist. Wagner hat ein entsprechendes Schreiben von Funke inzwischen vorliegen. Auch beim Landkreis hat Karl-Heinz Funke schriftlich erklärt, sein Mandat im Kreistag niederzulegen.
In Varel hat die politische Karriere von Karl-Heinz Funke (63), der seine Ämter als Konsequenz aus der so genannten OOWV-Affäre abgegeben hat, 1964 begonnen. Da trat der junge Funke in die SPD ein, für die er seit 1972 bis jetzt ununterbrochen im Rat der Stadt und im Kreistag ein Mandat inne hatte.
Karl-Heinz Funkes Karriere ist nahezu beispiellos. Fast 30 Jahre, von 1981 bis 2009, war er Ratsvorsitzender. Ebenso lange amtierte der Sozialdemokrat als Bürgermeister beziehungsweise stellvertretender Bürgermeister.
Die SPD-Ratsfraktion will Karl-Heinz Funke zum Abschied in ihre Sitzung einladen. „Es wird eine ordentliche und würdige Verabschiedung geben“, bestätigt der Fraktionschef Alfred Müller.
In der Ratssitzung am 16. Februar hätte Karl-Heinz Funke letztmalig Gelegenheit, zum Rat zu sprechen. Bürgermeister Wagner will dann auch Funkes Arbeit und seine Verdienste würdigen.
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So ein Abschied kann Funke doch nicht erwarten oder hat er inzwischen die geschnorten 8000 € zurückgezahlt.
Solange die SPD sich auch noch für einen "würdigen Abschied" hergibt, wird es mit dieser Partei immer weiter abwärts gehen.
Kiekin