Auch Schüler informieren über Unterricht
BILDUNG Beratungsmarkt der Berufsbildenden Schulen Varel – Weiterer Termin
Hanna Arnold und ihre Mutter Inge informieren sich bei den Schülerinnen Desiree Düsberg und Sarah Scherner über Unterricht und Praktika der Fachoberschule Sozialpädagogik. 
Varel - Silke Hufendiek und ihre Tochter Ina Sophie (15) verlassen zufrieden die Berufsbildenden Schulen in Varel. „Wir haben gute Gespräche geführt“, sagte die Mutter. „Ich glaube, dass meine Tochter hier gut aufgehoben ist.“ Die Hufendieks waren am Montag aus dem Wangerland zum BBS-Beratungsmarkt nach Varel gekommen. Die BBS Wilhelmshaven sei zu groß und unübersichtlich, Wittmund habe nicht die gewünschten Angebote und Jever komme aus persönlichen Gründen nicht in Frage.
Auch Inge Arnold und ihre Tochter Hanna aus Schortens lobten den Beratungsmarkt in Varel, nachdem sie sich von zwei Schülerinnen der Fachoberschule Sozialpädagogik, Desiree Düsberg und Sarah Scherner, über den Unterricht und Praktikumsmöglichkeiten informiert hatten. „Es ist gut, dass ich auch gleichaltrige Jugendliche ansprechen kann“, meinte die 15-jährige Hanna.
Über 28 unterschiedliche Schulformen in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Ernährung, Hauswirtschaft, Pflege, Heilerziehungspflege, Sozialpädagogik und Agrarwirtschaft informieren Lehrer und Schüler am Montagnachmittag. Einen weiteren Beratungstag gibt es am Mittwoch, 17. Februar, von 15 bis 19 Uhr.
Die lockere Atmosphäre bietet nach Ansicht von Lehrerin Monika Gerschütz auch für unentschlossene Schüler eine gute Basis. „Sie können sich ungezwungen an Stellwänden informieren, sich vielseitig informieren, mit anderen Schülern sprechen und so vielleicht unerwartete Berufsideen entwickeln.
Der Renner an der BBS mit 1700 Schülern sind nach Auskunft der stellvertretenden Schulleiterin Iris Szaszi derzeit das Fachgymnasium Wirtschaft, die Fachoberschule Sozialpädagogik sowie die Fachoberschule Wirtschaft und Technik. Dagegen seien die Schülerzahlen bei der Berufsfachschule Wirtschaft (früher Höherer Handel) rückläufig. Gut angenommen würden auch die dreijährige Fachschule Heilerziehungspflege und die zweijährige Berufsfachschule Sozialassistenz.
Zukunft hat nach Ansicht von Lehrerin Brigitte Lutz-Willrodt eine Kombination von professioneller Pflege und Hauswirtschaft. „Unsere Gesellschaft wird immer älter“, erklärte sie. Einen Grundstock für diese Berufssparte biete die BBS in der Berufsfachschule bzw. in den Berufseinstiegsklassen Hauswirtschaft und Pflege.
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