Täglich neue Hiobsbotschaften
VERKEHR Mit dem Tauwetter werden in Varel immer mehr Schlaglöcher sichtbar
An der Lohstraße gibt es Schlaglöcher, die die Autos am besten umfahren. Besonders drastisch ist es an der Ecke zur Friedrich-August-Straße. Warn- und Tempo-30-Schilder weisen die Autofahrer darauf hin. BILD: CHRISTOPH KOOPMEINERS 
VON CHRISTOPH KOOPMEINERS
Varel - Mit dem einsetzenden Tauwetter in Varel werden die Schlaglöcher auf den Vareler Straßen sichtbar. Auf der Oldenburger Straße Ecke Tweehörnweg hat die Straßenmeisterei Jever ein Warnschild aufgestellt. Der Bauhof der Stadt Varel hat auf der Lohstraße Hinweis- und Tempo-30-Schilder platziert. Ein weiteres folgt auf der Friedrich-Ebert-Straße. „Das geht jetzt täglich so weiter“, meint der Leiter des Vareler Bauhofes, Gerold Joachim. „Auf dem Tweehörnweg haben wir schon Schlaglöcher notdürftig ausgebessert, weil die Verkehrssicherheit gefährdet war.“
Verkehrssicherheit wichtig
Die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit ist jetzt auch das Ziel der Straßenmeisterei Jever, die für die Kreis-, Landes- und Bundesstraßen in Varel zuständig ist. „In den nächsten zwei bis drei Wochen, wenn der Frost aus dem Boden ist, werden die gesamten Schäden sichtbar“, erläutert Werner Lührs, der Leiter der Straßenmeisterei Jever. Seine Streckenkontrolleure, die im Landkreis Friesland 350 Kilometer Straßen beobachten, melden täglich neue Hiobsbotschaften. „Mit einfachstem Reparaturmörtel schließen wir die Löcher. Sobald die Asphaltmischwerke wieder arbeiten, müssen viele Straßen repariert werden“, so Lührs.
Er appelliert an die Autofahrer, vorsichtig zu fahren. „Wo die Straße am Vortrag noch in Ordnung war, kann am nächsten Tag schon ein Schlagloch sein.“ Er bittet die Autofahrer auch um Geduld hinsichtlich der Reparatur; denn in diesem Jahr müssten viele Straßen geflickt werden.
Noch keine Zahlen
Die Stadt Varel hat bereits Kontakt zu einer Firma für Straßensanierungen aufgenommen, berichtet Bauamtsleiter Jörg Kreikenbohm. Varel stünde ganz vorne auf der Warteliste. Wie groß das Ausmaß der Schäden der Straßen ist, für die die Stadt zuständig ist, kann er noch nicht sagen. „Jetzt mit Zahlen zu hantieren wäre unseriös.“ Im städtischen Haushalt stünden jährlich 300 000 Euro für die Straßenunterhaltung zur Verfügung.
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